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Prognose: Eurokrise trifft Schweizer Wirtschaft

Obwohl die Arbeitslosigkeit in der Schweiz im Mai 2010 wieder gesunken ist, prognostizieren die Konjunkturexperten des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) eine schleppende Erholung für die Wirtschaft 2011.

Dieser Inhalt wurde am 08. Juni 2010 - 10:45 publiziert

In der Schweiz ist die Arbeitslosigkeit im Mai 2010 erneut gesunken: Die Arbeitslosenquote verringerte sich auf 3,8 Prozent. Im April hatte die Quote noch 4 Prozent betragen. Vor einem Jahr war sie mit 3,4 Prozent aber noch deutlich tiefer gewesen.

Das Wachstum des Bruttosozialprodukts (BIP) habe sich zwar im ersten Quartal etwas verlangsamt, schreiben die Experten des Bundes. Das Geschäftsklima bei den Unternehmen habe sich aber nochmals deutlich verbessert, das gelte auch für die Konsumentenstimmung im April.

Trotz dieser positiven Faktoren sei davon auszugehen, dass die Exportaussichten der Schweizer Unternehmen allmählich durch die Krise im Euroraum belastet werden. Knapp 60% der Schweizer Warenexporte werden in den EU-Raum geliefert.

Die Expertengruppe hat daher die Wachstumsprognosen angepasst: Für 2010 sagt sie mehr Wachstum 1,8% (bisher 1,4%) und für 2011 weniger, nämlich 1,6% anstatt 2% voraus.

Alles in allem hält die Expertengruppe grundsätzlich an einer bis Ende 2011 fortschreitenden Erholung der Wirtschaft fest.

swissinfo.ch und Agenturen

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