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Ansteckendes Lachen Schweizer Humor für die Quarantäne

Auch wenn der gegenwärtige Lockdown eine Erfahrung ist, die viele verändert hat, haben die Schweizer Karikaturistinnen und Karikaturisten nicht weniger zu tun – ganz im Gegenteil.

Die Coronavirus-Pandemie mit ihren neuen prominenten Gesichtern und den Reaktionen von Politik und Gesellschaft gibt den Karikaturistinnen und Karikaturisten im Land Stoff im Überfluss.

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Das Coronavirus in der Schweiz

Die Schweizer Regierung hat die Massnahmen gegen Covid-19 ab 27. April gelockert. Welche Folgen hat dies für die Bevölkerung?

Der schweizerische Karikaturistenverband, der Verein Gezeichnetexterner Link, hatte die Idee, einen Teil des enormen humorvollen Outputs zu dieser ungewöhnlichen Zeit, die wir erleben, auf einem Instagram-Accountexterner Link zusammenzustellen. Dies zusammen mit dem Museum für Kommunikation in Bernexterner Link.

"Während der Krise darf man seinen Sinn für Humor nicht verlieren", sagt Nico Gurtner, Leiter Marketing und Kommunikation des Museums. "Die Zusammenführung dieser Zeichnungen in einer einzigen Sammlung kann im Homeoffice isolierte Menschen ein wenig ablenken."

Menschen in der Isolation humorvolle Inhalte anzubieten, so Gurtner weiter, sei umso wichtiger, wenn die Bewegungsmöglichkeiten eingeschränkt seien.

Die Sammlung wird täglich erweitert. Bis wann sie fortgeführt wird, steht noch in den Sternen. Sicher ist, dass die Karikaturen nicht nur im Netz bleiben werden: Das Museum für Kommunikation plant bereits für Dezember eine retrospektive Ausstellung über das laufende Jahr, "Gezeichnet 2020"externer Link.

In den Räumen des Museums sollen viele dieser Zeichnungen ausgestellt werden. Bis dahin wird der Lockdown hoffentlich nur noch eine Erinnerung sein, die uns ein süffisantes Lächeln aufs Gesicht zaubert.

Wenn Sie alle Karikaturen sehen möchten, hier die Links zu den beiden Sammlungen:

👉 https://www.instagram.com/von_corona_gezeichnet/externer Link

👉 https://www.instagram.com/mfk_bern/externer Link 

T-Shirts

"Wir müssen so schnell wie möglich, aber so langsam wie nötig handeln." Mit einer Prise Humor und einem ausgeprägten Geschäftssinn wurde ein Satz von Innenminister Alain Berset, der im Internet "viral" ging, auf verschiedene Weise genutzt. Die Idee für ein T-Shirt stammt von der Kommunikationsagentur "By The Way Studio", die T-Shirts wurden von "Go Print" im Siebdruckverfahren hergestellt. Der Erlös wurde der Glückskette gespendet, die eine Spendenaktion für die Opfer von Covid-19 lancierte.

(Keystone / Alessandro Della Valle)

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Über die Zeichnungen hinaus

Der Coronavirus-Humor nutzt alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel, um die Ängste und Sorgen der Schweizerinnen und Schweizer – wenn auch nur für einen Moment – etwas zu zerstreuen.

Und die druckreifen Sätze von Regierungsmitgliedern (wie etwa auf dem Foto oben) liefern oft ausgezeichnetes Material.

So schufen junge Musikproduzenten von Radio SRF aus gesampelten Schlüsselsätzen von Gesundheitsminister Alain Berset und Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga den Techno-Song "Bleiben Sie zuhause". In der Schweiz wird der Song sicherlich Teil des Soundtracks von 2020 werden.

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Bleiben sie zu hause

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