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Filmfestival Locarno


Sechs Millionen mehr für Schweizer Filme


Der Bundesrat will Schweizer Filmschaffende und deren Projekte künftig stärker fördern. Sie sollen deshalb pro Jahr sechs Millionen Franken zusätzlich erhalten. Das Programm zielt auf Spiel- wie Dokumentarfilme. Diese sollen wieder vermehrt in der Schweiz produziert werden.

Das Programm "Film Standort Schweiz" ist Teil der Kulturbotschaft, die der Bundesrat in die Vernehmlassung geschickt hat. Eingeladene Akteure aus Politik und Kultur können sich noch bis am 19. September dazu äussern.

Im Rahmen der Massnahmen des Bundes zur Filmförderung von 2016 bis 2019 ist eine Erhöhung des Budgets für die gesamte Kulturförderung um jährlich 3,4% geplant. Darunter fällt auch die Filmförderung – deren Dreijahres-Budget soll in den drei Jahren über 200 Millionen Franken betragen.

Mit dem Förderprogramm habe die Landesregierung ein wichtiges Zeichen gesetzt "für ein starkes Kino, das seine Wurzeln in der Schweiz hat und von hier ins Ausland ausstrahlt", sagte Kulturminister Alain Berset am Filmfestival Locarno.

Ziel sei es, den Dreh- und Produktionsstandort Schweiz attraktiv zu machen, erklärte Ivo Kummer, Filmchef beim Bundesamt für Kultur (BAK). Im Visier haben die Filmförderer dabei lange, abendfüllende Spiel- und Dokumentarfilme, die in den letzten Jahren zum Teil im Ausland gedreht wurden.

An der Medienkonferenz in Locarno bekräftigte Berset zudem die Wichtigkeit einer Teilnahme der Schweiz am europäischen Media-Abkommen

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