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Geflügel im Wandel Der letzte Schrei

Ob zu Thanksgiving oder als Weihnachtsbraten: Der "Turkey" mausert sich auch in der Schweiz zu einem beliebten Festmahl. Ein Besuch auf dem Bühlhof, wo die Tiere im Freiland gehalten und auf dem Hof von Hand geschlachtet werden.

Über dem Vierwaldstättersee, am Fuss der Rigi, liegt das luzernische Greppen. Dort wohnt die fünfköpfige Familie Muheim: Christian, Luzia und ihre drei Kinder - mit zwölf Milchkühen, drei Stiefelgeissen, einer Katze und etwa 200 Truthühnern. Seit 2005 führen Christian und Luzia Muheim den Bühlhof in der dritten Generation. Christians Eltern packen aber trotz Ruhestand noch tatkräftig mit an: Agnes schlachtet die Hühner und widmet sich der Imkerei, Josef kümmert sich um die Ziegen und schreibt Bücher.

Mit sechs Wochen kommen die Tiere auf den Bühlhof. Pro Jahr werden dort knapp 400 Truten gemästet und geschlachtet – die Hennen nach 100, die Hähne nach 130 Tagen. Eine Abnehmerin ist die Gastronomie der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstätterseesexterner Link. Den Grossteil der Einnahmen erzielen die Muheims aber aus dem Direktverkauf. Von Oktober bis Dezember bieten sie ganze Truthähne und Truthennen auf Bestellung an – die Nachfrage ist steigend.

Laut der Branchenorganisation der Schweizer Fleischwirtschaft, Proviandeexterner Link, vergrösserte sich der schweizerische Pro-Kopf-Verbrauch von Geflügel in den letzten zehn Jahren von gut zehn auf zwölf Kilogramm im Jahr. Der Import hat zugenommen, gleichzeitig wird aber auch mehr im Inland produziert.

Dies bestätigt Andi Schmal, Geschäftsleiter der Frifagexterner Link in Märwil. Die grösste Schweizer Truten-Produzentin beliefert unter anderem die Migros. In seinem Unternehmen hat sich in den letzten zehn Jahren der Absatz von Truthähnen zu Thanksgiving und Weihnachten mehr als verzehnfacht: Knapp 10'000 Truten werden heuer für die beiden Festtage geschlachtet.

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