Absturz eines Klein-Flugzeuges

200 Personen waren beim Löschen des Brandes und der Bergung der beiden Opfer im Einsatz. swissinfo.ch

In Zürich-Kloten ist die nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs gesperrte Piste 14 am Freitag-Nachmittag wieder freigegeben worden. Der Flugbetrieb verläuft wieder weitgehend normal.

Dieser Inhalt wurde am 21. Dezember 2001 - 17:58 publiziert

Es muss nur noch vereinzelt mit Verspätungen gerechnet werden. Vor allem das gute Wetter hatte dazu beigetragen, dass die Verspätungen schon bis gegen Mittag von über einer Stunde auf rund 30 Minuten zurückgegangen seien, sagte Sonja Zöchling, Sprecherin der Flughafenbetreiberin Unique.

Wegen der gesperrten Piste 14 hatten vor allem Kapazitäten bei den Landungen gefehlt. Das führte zwangsläufig zu Verspätungen, wie es bei der Unique-Pressestelle hiess.

Laut Sonja Zöchling waren noch um die Mittagszeit Wrackteile der abgestürzten Cessna 560 auf der Piste 14 gelegen. Nach dem Wegräumen der Wrackteile musste die Piste noch vom gefrorenen Löschwasser enteist werden.

Beide Piloten tot

Die Cessna 560 war am Donnerstag um 22.06 Uhr nach einem Passagierflug zur Rückkehr nach Bern gestartet. Unmittelbar nach dem Start war der zweistrahlige Jet dann abgestürzt und in Flammen aufgegangen, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte. Die acht Passagiere waren zuvor in Zürich ausgestiegen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.

Insgesamt standen rund 200 Personen von Polizei, Feuerwehren und Sanität im Einsatz. Die beiden Flugschreiber wurden noch in der Nacht sicher gestellt. Das Büro für Flugunfall-Untersuchungen (BFU) begann sofort mit der Untersuchung des Unfallherganges. Was den Abstuzr verursachte, blieb auch am Freitag offen.

Ende November waren beim Absturz einer Crossair-Maschine auf dem Weg von Berlin nach Zürich im Landeanflug 24 Menschen getötet worden, neun Personen hatten den Absturz überlebt.

swissinfo und Agenturen

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