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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Mit Ermittlungen gegen die Fifa tut sich die Schweizer Bundesanwaltschaft schwer. Musste der Bundesanwalt vorletztes Jahr in den Ausstand treten, weil er zu eng mit dem Fifa-Boss verbandelt war, ist der neue Ermittler nun zu voreingenommen.

Herzliche Grüsse aus dem Homeoffice

Dieser Inhalt wurde am 05. Mai 2021 - 17:00 publiziert
Keystone / Urs Flueeler

Der ausserordentliche Bundesanwalt darf nicht mehr gegen den Fifa-Präsidenten Gianni Infantino ermitteln.

Die Lage wird immer vertrackter: Die Bundesversammlung setzte Stefan Keller ein, um als Sonderstaatsanwalt zu einem Treffen zwischen Fifa-Boss Gianni Infantino und Ex-Bundesanwalt Michal Lauber zu ermitteln, das beide zu protokolieren "vergassen".

Nun schickt das Bundesstrafgericht den Sonderermittler in den Ausstand: Dieser habe Infantino voreingenommen und unfair behandelt. Keller weist die Vorwürfe von sich.

Was das Urteil für die Ermittlungen gegen den Ex-Bundesanwalt bedeutet, ist noch nicht klar. Vor zwei Jahren musste Lauber, damals nochBundesanwalt, in einem Fifa-Verfahren aufgrund des verheimlichten Treffens mit Infantino selbst in den Ausstand treten.

SRF

Roger Federer macht mit Hollywoodgrösse Robert De Niro Werbung für die Schweiz.

Der von der Covid-Pandemie gebeutelte Schweizer Tourismus hat mit Tennis-Ass Roger Federer ein prominentes Aushängeschild gewonnen. Jetzt kommt sogar Unterstützung aus Hollywood – oder auch nicht.

Im selbstironischen neuen Werbeclip von Schweiz Tourimus will Federer Schauspiel-Legende Robert De Niro für eine Rolle in einem Film über die Schweiz gewinnen. Dieser winkt ab – er brauche Drama für seine Rollen: "Die Schweiz ist einfach zu perfekt!"

Der als Mr. Perfect bekannte Federer macht Werbung für die perfekte Schweiz – das passt! Damit erweitert er im Herbst seiner Tennis-Karriere sein Werbe-Portfolio nach italienischer Pasta, deutschen Autos, Uhren und Kaffeemaschinen gleich um die ganze Schweiz.

Keystone/ Valentin Flauraud

Der 27-jährige Russe Vitalik Buterin ist der jüngste Krypto-Milliardär der Welt. Den Grundstein für den Erfolg legte er im Kanton Zug.

Vitalik Buterin gilt als Gründer des Ethereum Netzwerks. Die steile Kursentwicklung der Kryptowährung Ethereum/Ether macht ihn in diesen Tagen zu einem der jüngsten Milliardäre der Welt.

Bis 2014 studiert das Zahlentalent Buterin in Kanada und weckt mit revolutionären Ideen das Interesse von Investoren. Wohin geht man mit viel Geld? Natürlich in die Schweiz!

Mit Gleichgesinnten nistet er sich im Februar 2014 im Schweizer Crypto Valley in Zug ein, wo 2015 die erste Version der Plattform online geht. 2017 zieht es ihn weiter nach Singapur.

Harold Cunningham / AFP

Sie haben viel Geld, möchten gerne ein Elektro-Auto und am liebsten eins aus der Schweiz? Sie haben Glück, denn das gibt es - irgendwann.

Fahrzeuge mit Elektroantrieb lassen spätestens seit Tesla die Herzen der umweltfreundlichen Auto-Fans höherschlagen. Während die grossen Hersteller zunehmend auf den Zug aufspringen, versuchen auchStart-Ups in den Markt zu drängen.

Dazu gehört mit Piëch Automotive auch ein Automobil-Hersteller mit Sitz in Zürich. Gründer Toni Piëch, Nachfahre einer Auto-Dynastie, tüftelt an einem Elektrofahrzeug, das sportlich, luxuriös und innovativ sein soll.

"Bald" ist es marktreif, doch ein genaues Datum will Piëch nicht nennen. Angesichts der angekündigten Preisspanne zwischen 150'000 und 200'000 Franken für den Zweisitzer bleibe ich vorerst bei meinem Velo.

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