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Die "Affäre Borer"

Die öffentlichen Auftritte des Botschafterpaars waren umstritten.

(Keystone Archive)

Botschafter Thomas Borer und seine Gattin Shawne Fielding haben durch ihre Auftritte wiederholt für Schlagzeilen gesorgt. Eine Medienkampagne hat das Paar nun zu Fall gebracht.

Die Boulevard-Zeitung "SonntagsBlick" hat den Fall mit dem Bericht über den angeblichen nächtlichen Frauenbesuch in der Schweizer Botschaft an Ostern ins Rollen gebracht. Das Botschafter Ehepaar Borer-Fielding dementierte die Geschichte umgehend aufs heftigste und drohte mit Klage.

In der Tageszeitung "Blick" und später auch in anderen Medien wurden in der Folge täglich neue Einzelheiten zu der angeblichen Beziehung von Borer mit der Frau veröffentlicht, die schliesslich in Rücktrittsforderungen an den Botschafter gipfelten.

Ungeschickte Reaktion

Angelastet wurden Borer vor allem seine Reaktion auf die Vorwürfe. So sprach auch Verleger Michael Ringier, dessen Blätter eine eigentliche Kampagne gegen den Botschafter gestartet hatten, von einem "dämlichen Verhalten" des Botschafterpaares.

Provokant und irritierend

Das Botschafterpaar hatte in den vergangenen Jahren wiederholt für Aufsehen gesorgt und das EDA mit ungewöhnlichen Auftritten irritiert. So tauchte Borer im Herbst 1999 bei einer Party in Berlin als "Herbst" verkleidet auf.

Für Aufregung sorgte im Mai 2001 eine Fotoserie vor und in der Botschaft seiner texanischen Ehefrau Shawne Fielding in der deutschen Zeitschrift "Max". Die Amerikanerin hatte die Fotos zunächst verteidigt, sich aber kurz danach offiziell bei Aussenminister Joseph Deiss entschuldigt.

Ende 2000 hatte Bundesrat Deiss Borer angewiesen, seine Medienauftritte einzuschränken, nachdem Fielding auf einer Party auf dem Schoß von Scorpions-Sänger Klaus Meine sitzend fotografiert worden war. Borer hatte darauf in einer Satiresendung am Fernsehen eine Bemerkung über dessen sexuelle Ausrichtung gemacht. Dafür hatte sich Borer bei Meine entschuldigt.

swissinfo und Agenturen


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