Die bewegte Geschichte der Jean Frey AG

Die Jean Frey AG hat seit 1987 mehrfach den Besitzer gewechselt. Die wichtigsten Daten der Firmengeschichte:

Dieser Inhalt wurde am 27. Dezember 2001 - 15:33 publiziert

1919 - Die Jean Frey AG entsteht aus der Umwandlung einer 1890 gegründeten Druckerei in eine AG. Bis 1951 steht sie unter der Leitung von Jean Frey. Die bekanntesten Produkte werden "Sport", "Weltwoche", "Bilanz", der Gratisanzeiger "Züri Leu", die Programmzeitschrift "TR7" sowie mehrere Fachzeitschriften.

1959 - Max Frey beteiligt sich mit 10 Prozent an der AG für Presseerzeugnisse, einer Ringier Firma, die den "Blick" herausgab. Die Jean Frey AG druckt den "Blick" in den ersten zehn Jahren.

Ab 1977 - Die Jean Frey AG übernimmt mehrere Kinos in Zürich und Bern, 1985 die Scotoni-Kinos in Zürich.

1982 - Zürcher "Pressehandel": Die Jean Frey AG verkauft dem "Tages-Anzeiger" 70 Prozent des "Tagblattes der Stadt Zürich" sowie die Titelrechte des "Züri Leu"; dieser wird eingestellt.

Ab 1983 - Die Jean Frey AG steigt ins Lokalradio und Lokal-TV- Geschäft ein (u.a. Beteiligungen an "Zweites Schweizer Fernsehen", "European Business Channel", Klassiksender "Opus Radio").

April 1986 - Die Jean Frey AG lanciert das Magazin "Weltwoche Leader" (Einstellung Oktober 1987).

1. Sept. 1987 - Die Jean Frey AG geht von Alleinaktionär Max Frey an den Financier Werner K. Rey und seine Omni Holding. Auch Ringier hatte sich für die Jean Frey AG interessiert.

10. März 1989 - Die Jean Frey AG übernimmt die Kapitalmehrheit an der Walter-Verlag AG, Olten SO ("Sonntag", "Panorama" und "L'Echo illustré ), von der Aare Finanz- und Holding-AG.

30. Mai 1989 - Jean Frey, Edipresse und die französische Expansion-Gruppe lancieren das französische Bilanz-Schwesterblatt "Bilan".

1990 - Die Jean Frey AG lanciert das Karriere-Magazin "Katapult" (eingestellt 1991) und das Lifestyle-Blatt "Bolero".

19. Feb. 1991 - Der defizitäre "Sport" entlässt 51 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und stellt auf wöchentliches Erscheinen um.

19. April 1991 - Curti Medien übernimmt die Jean Frey AG aus dem untergehenden Rey-Imperium. Die Verlagsrechte für "Weltwoche", "Bilanz" und "Sport" gehen an die Curti Medien ("Schweizerischer Beobachter") über.

25. Mai 1993 - Partnerschaft zwischen der Curti Medien AG und der Basler Zeitung-Gruppe. Die beiden Gruppen beschäftigen zusammen 2400 Personen und kommen auf einen Gesamtumsatz von 520 Mio. Franken.

7. Juli 1993 - Die Jean Frey AG verkauft ihren 30-Prozent Anteil am "Tagblatt der Stadt Zürich" an die TA-Media AG.

27. Juli 1993 - Die Jean Frey AG expandiert nach Polen und wird Mitherausgeberin von Polens grösster Zeitschrift "Przyjaciolka" (Freundin).

21. Nov. 1995 - Die Basler Zeitung übernimmt definitiv die Mehrheit an den Curti Medien. Sie bilden zusammen die Basler Mediengruppe.

19. Mai 1999 - Die Zürcher Gratiszeitung "Züri Woche", an der die Basler Mediengruppe und Beat Curti mitbeteiligt sind, wird eingestellt.

21. Okt. 1999 - Die Basler Mediengruppe verfügt die Einstellung der Wochenzeitung "Sport".

27. Dez. 2001 - Der Ringier Verlag gibt bekannt, dass sie von der Basler Mediengruppe die Jean Frey AG mit sämtlichen Titeln übernehmen will.

swissinfo und Agenturen

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