Die Schweiz ist einen Schritt weiter

Bernt Haas - in rot - holte das erste von drei Goals für die Schweizer. Keystone

Nach dem Schweizer Sieg am Mittwoch Abend in Genf über Albanien steht die Schweizer Nati weiterhin an der Spitze in ihrer Qualifikations-Gruppe für die EM 2004.

Dieser Inhalt wurde am 11. Juni 2003 - 23:03 publiziert

Portugal ist in Griffnähe, aber entscheiden werden die beiden letzten Spiele im Herbst.

Die Schweizer rissen die Kontrolle auf dem Spielfeld in Genf von der ersten Minute an sich, ohne dabei allerdings allzu grosse Risiken einzugehen.

Erstmals führten die Schweizer in der 11. Minute, als Verteidiger Bernt Haas einen Corner seines Basler Klubkollegen Hakan Yakin per Kopf aus geringer Distanz ins Netz beförderte.

Eine Fehlerkette der Schweizer nutzte dann Altin Lala, der zwölf Minuten später zum 1:1 ausglich. Davon beflügelt kontrollierten für Minuten die Südosteuropäer das Geschehen.

Frei als Retter

Zur Beruhigung der Schweizer Nerven bedurfte es Alex Frei, der in der 32. Minute zum 2:1 traf. Ricardo Cabanas stockte in der 72 Minute auf 3:1 auf.

Ein von Murat Yakin verschuldeter Penalty, den Ervin Skela in der 86. Minute zum 3:2 verwertete, brachte die Schweizer noch einmal ins Zittern. In der Nachspielzeit vergab Hakan Yakin noch einen Elfmeter.

Ein fast fehlerloses Spiel

Nach dem Spiel vom Mittwoch steht das Schweizer Team damit sehr gut da, um sich direkt für die Schlussphase für Euro 2004 in Portugal zu qualifizieren. Denn seit dem ersten Sieg gegen Georgien im letzten September spielten sie ausgezeichnet.

Besonders zu erwähnen sind Resultate wie der fantastisches Sieg (2:1) im Spiel gegen Dublin am 16. Oktober letzten Jahres.

Aber noch ist nichts entschieden. Und der Traum könnte sehr gut zu einem Albtraum werden, wenn die Nationalmannschaft schliesslich eine Niederlage einstecken müsste.

Niederlagen im September und Oktober - in Russland oder beim letzten Heimspiel gegen Irland - könnten nämlich alle Schweizer Hoffnungen definitiv zunichte machen.

Anknüpfen ans Erbe von Roy Hodgson?

Aber an einen solch katastrophalen Ausgang will niemand denken, denn die Qualität der Fussballer und der Teamgeist sind sehr gut.

Die Mannschaft erinnert an jene aus der Ära Roy Hodgson. Im Oktober werden wir wissen, ob sie ähnlich erfolgreich ist.

swissinfo, Mathias Froidevaux, Genf

Fakten

Nach sechs Spielen führt die Schweiz in ihrer Gruppe nach wie vor mit 6 Spielen und 12 Punkten.
Die Schweiz schlug Albanien am Mittwoch in Genf (3:2).
Der Match gegen Russland am Samstag in Basel war unentschieden ausgegangen (2:2).

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