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Ein Sieg mit Vorbehalten

Der Finne Vesa Viitakoski (links) wird vom Schweizer Steve Hirschi bedrängt.

(Keystone)

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam startete in Genf die Serie von vier Vorbereitungs-Heimspielen auf die WM in Schweden mit einem 2:1 über Finnland.

Siege gegen Finnland sind selten. Den letzten gab es vor drei Jahren ebenfalls während der WM-Vorbereitung in Zürich (4:2). Aus den letzten 19 Partien resultierte ansonsten aber bloss noch ein Remis (3:3 1999 in Herisau). Trotzdem ist übertriebener Jubel nach dem 2:1 von Genf nicht angebracht.

Trotz nur einem Gegentor überzeugten die Schweizer in defensiver Hinsicht inklusive Torhüter Lars Weibel nicht nur. Ausserdem sind die Finnen in ihrer Vorbereitung noch nicht so weit fortgeschritten wie die Schweizer.

Die entscheidende Szene spielte sich nach 35 Minuten ab. Zuerst verpasste Kimmo Rintanen gegen Weibel die finnische Führung; im Gegenzug gelang Adrian Wichser, der in Kloten normalerweise mit Rintanen in einem Block spielt, mit seinem zweiten Länderspieltor das 2:1. Der Genfer Lokalmatador Flavien Conne bereitete für Wichser diesen Treffer vor.

Die ersten beiden Tore waren im Startdrittel unmittelbar nach abgelaufenen Strafen gefallen: Rintanen brachte die Finnen in der 10. Minute in Führung, als er mit dem von der Strafbank zurückkehrenden Lasse Pirjetä in 2:1-Überzahl auf das Schweizer Tor zulaufen konnte.

186 Sekunden und ein erfolgloses Powerplay später gelang Thomas Ziegler mit der besten Schweizer Kombination der ersten Spielhälfte der Ausgleich.

Der Schweizer Sieg war glückhaft, weil mit Ausnahme jener kurzen Phase, in der das 2:1 fiel, der Gegner absolut ebenbürtig war. Im letzten Abschnitt standen die Finnen dem 2:2 oftmals näher als die Schweizer einem dritten Treffer. Finnlands Captain Petteri Nummelin (46.), der baldige Weltrekord-Internationale Raimo Helminen (53. und 54.) sowie nochmals Rintanen (55.) verpassten aber gute Möglichkeiten.

Auffällig ist, dass die Schweizer im 13. Länderspiel dieser Saison schon zum sechsten Mal nach einem Rückstand noch gewannen. Zuvor war ihnen das im November zweimal gegen Kanada und einmal gegen Deutschland, im Februar vor Olympia gegen die Slowaken und letzte Woche gegen die Tschechen gelungen.

swissinfo und Rolf Bichsel (si)

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