Expo.02: Weitere Krisen möglich

Beim Bau des Expoparks Arteplage Neuchâtel hilft die Armee mit. Expo. 02

Franz Steinegger hält es für möglich, dass die Expo.02 noch eine oder zwei Krisen durchmachen muss, bis sie definitiv steht. Weitere Einsparungen schliesst der Präsident des Comité directeur nicht aus, bezeichnet sie aber als "Peanuts".

Dieser Inhalt wurde am 08. Oktober 2000 - 17:04 publiziert

Steinegger sagte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur sda, es sei bei Projekten wie einer Landesausstellung wahrscheinlich, dass immer wieder irgendwo Probleme auftauchten.

Seit dem letzten Oktober habe die Expo keine echte Krise mehr erlebt. Momentan befinde sich die Landesausstellung mit ihren Problemen im Bereich der "gehobenen Normalität". Die jetzigen Probleme (z.B. mit Batigroup) sind für Steinegger keine "Krisensymptome".

Managementproblem und mögliche Einsparungen

Ein Managementproblem innerhalb der Expo ist laut Steinegger zwar vorhanden. Allerdings nicht in der Generaldirektion, sondern in der Projektorganisation, die zu schwach gewesen sei. Die Organisation sei nun personell verstärkt und die Kompetenzdelegierung neu geregelt worden.

Trotz Problemen könne mit einem Budget von 1,4 Mrd. Franken aber eine attraktive Expo organisiert werden, sagte Steinegger weiter. Es sei allerdings ein ständiger Kampf, innerhalb dieses Betrages zu bleiben.

"Wenn jetzt noch mehr eingespart werden muss, seien es 6 oder 50 Mio. Franken, dann sind das im Bezug auf den Gesamtbetrag Peanuts", erklärte Steinegger. Auch im Vergleich zu den Anstrengungen für das "Budget rupture", wo das Maximum an Einsparungen geprüft wurde, sei das relativ wenig.

Hauptaufgabe

Knapp ein Jahr im Amt, sieht Steinegger seine Hauptaufgabe als Präsident darin, sicherzustellen, "dass wir uns im Haus Expo Klarheit verschaffen". Wenn man den Dingen auf den Grund gehe, werde meist auch eine Lösung gefunden.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen