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Stellungnahme der Ombudsstelle SWI swissinfo.ch

In einer Eingabe mit Datum vom 17. Oktober 2017 hat eine Privatperson zwei Artikel von SWI swissinfo.ch (darunter den Faktencheck No Billag) kritisiert und die Ansicht vertreten, SWI habe mit den beiden Publikationen das Sachgerechtigkeits-, das Transparenz und das Vielfaltsgebot verletzt.

Dieser Inhalt wurde am 06. November 2017 - 17:24 publiziert

Die Ombudsstelle SWI swissinfo.ch in der Person von Sylvia Egli von Matt nimmt zu der Eingaben zusammenfassend wie folgt Stellung :

«Die beiden kritisierten Beiträge „Solche Nachrichten sind für Auslandschweizer unentbehrlich“ sowie „Die No-Billag-Initiative im Faktencheck“ verletzen das Sachgerechtigkeitsgebot meiner Ansicht nach nicht. Sie ermöglichen es dem Zielpublikum, trotz gewisser Mängel, – eine eigene Meinung zu bilden zur Abstimmungsvorlage „No-Billag“, auch mit der Einbettung ins Swissinfo - Dossier „Medialer Service Public“. Die Akteure sind gekennzeichnet und eingeordnet, somit ist das Transparenzgebot eingehalten. Das Vielfaltsgebot, bezogen auf einen einzelnen Beitrag, gilt hier nicht, da der Abstimmungstermin noch weiter in der Zukunft liegt.

Dennoch eine Schlussbemerkung: 

Auch SRG Medien müssen sich publizistisch mit der No-Billag-Initiative auseinandersetzen, ist diese doch Teil der aktuellen politischen Agenda. Berichte mit eigener Betroffenheit sind jedoch immer anspruchsvoll und brauchen ganz besondere Sorgfalt und Reflexion. Im Zusammenhang mit dieser Abstimmung ist es ratsam, dass die SRG Redaktionen, zu denen auch Swissinfo gehört, besonders achtsam sind bei der Bearbeitung und Darstellung des Themas, bei der Auswahl der Protagonisten sowie bezüglich einer differenzierten Sprache. Das hätte hier zum Teil besser gemacht werden können……
Die Redaktion übt in ihrer Stellungnahme auch gewisse Selbstkritik. Wichtig und zu begrüssen ist, dass sie daraus bereits gelernt, Konsequenzen gezogen und offenbar das Qualitätscontrolling durch die Chefredaktion verstärkt hat und auch noch aufmerksamer auf das Gebot der Transparenz achten will.»

(Stellungnahme vom 6.11.2017)

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