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Gerold Späth erhält den Gottfried-Keller-Preis

Der St. Galler Schriftsteller Gerold Späth erhält für sein erzählerisches Gesamtwerk den Gottfried-Keller-Preis 2010. Ehrengaben erhalten die Übersetzerin Marion Graf und der Autor Martin Müller.

Der 1939 geborene Gerold Späth lebt in Rapperswil, Italien und Irland. "Mit Wucht, Witz und Weisheit" mache er "eine Schweizer Kleinstadt zum Spiegel der Welt", schreibt die den Preis vergebende Martin-Bodmer-Stiftung in ihrer Medienmitteilung. Späth erhält den mit 25'000 Franken dotierten Preis am 8. Mai in Zürich.

Aufsehen erregte Späth schon mit seinem 1970 erschienenen Rapperswiler Erstling "Unschlecht". Es folgten weitere Romane.

Späth ist bereits früh mit anderen wichtigen Literaturpreisen geehrt worden. 1970 erhielt er den C.-F.-Meyer- Preis, 1977 den Alfred-Döblin-Preis, 1992 den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung, 2001 die Ehrengabe der Stadt Zürich und 2002 den Kulturpreis des Kantons St. Gallen.

Die 1954 in Neuenburg geborene Marion Graf lebt als Übersetzerin in Schaffhausen. Sie übersetzt aus dem Deutschen und Russischen ins Französische, mit Vorliebe Bücher von Autorinnen und Autoren aus der deutschen Schweiz.

Martin Müller erhält eine Ehrengabe für sein Personenlexikon zu Gottfried Kellers Leben und Werk. Das Nachschlagewerk ist 2007 erschienen.

swissinfo.ch und Agenturen


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