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In der Schweiz hat die Internetkriminalität im vergangenen Jahr nicht zugenommen. Bei den Schadcode-Aktivitäten fiel das Land von Platz 28 auf Platz 35 zurück.

Der Vertreter einer Schutzsoftware bewertet dies angesichts der hohen Verbreitung von Breitbandanschlüssen in der Schweiz als positiv. In der Schweiz hätten die Aktivitäten in allen Bereichen der Internetkriminalität abgenommen, obwohl der Finanzplatz ein lukratives Ziel sei.

So finden hierzulande in der Finanzbranche rund zwei Drittel aller Angriffe der Cyberverbrecher statt.

Die Zahl von individuellen Computerschädlingen hat sich im Lauf des letzten Jahres auf 240 Mio. verdoppelt. Ein Ende dieses Anstiegs ist offenbar nicht in Sicht. Antivirenprogramme allein reichen heute nicht mehr zur Vorsorge.

Rund 19% der gesamten Malware-Aktivitäten spielen sich in den USA ab. Damit ist das Land weiterhin das unangefochtene Reich des (Cyber-) Bösen. Immerhin verzeichnen die USA aber auch einen Rückgang von 4%.

Gut 23% aller weltweiten Cybercrime-Aktivitäten sollen von den USA ausgehen. Auf Platz zwei liegt China mit 8%. Die schädlichen Aktivitäten haben wegen des Internetbooms in Brasilien und Indien stark zugelegt. Deutlich mehr Kriminalität soll es in Russland und Polen geben.

Würmer und Viren haben im vergangenen Jahr massiv zugelegt. An der Spitze der Schädlinge aber stehen erneut Trojaner. Auch Botnetze sind gefährlich. Bots sind Programme, die sich vom Nutzer unbemerkt im Computer einnisten und sich im Internet zu einem Netz verbinden.

Über dieses Netzwerk können dann Angreifer die Rechner manipulieren und automatisch Informationen abgreifen. Gefahr geht aber auch von infizierten Webseiten aus.

Zudem sind 90% aller E-Mails Spam, unerwünschte Werbesendungen.

swissinfo.ch und Agenturen


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