Gwand 2000 eröffnet

Gwand will mehr internationale Resonanz für Schweizer Design. Keystone

Am Donnerstag (19.10.) wurde der grösste Modeanlass der Schweiz eröffnet. In- und ausländische Designerinnen und Designer nehmen daran teil. Denn Gwand will mehr internationale Resonanz für Schweizer Design.

Dieser Inhalt wurde am 19. Oktober 2000 - 11:57 publiziert

Gwand 2000 steht unter dem Leitmotiv "The Truth is Tomorrow" und dauert bis Samstag. Der Anlass bringt Schlüsselfiguren des internationalen Fashion-Business nach Luzern, unter anderem die englische Haute Couturistin Vivienne Westwood und den umstrittenen Journalisten bzw. "Informations-Designer" Tom Kummer.

Das optimistische Leitmotiv steht für die Hoffnung auf eine international renommierte Schweizer Designerszene. In diesem Zusammenhang werden Preise im Wert von insgesamt über 50'000 Franken an Mode-Hochschulen und Nachwuchs-Designer und -Designerinnen vergeben.

Am Donnerstagabend massen sich Gestaltungs-Hochschulen aus der Schweiz mit Hamburger, Pariser und Petersburger Nachwuchs-Designern. Am Freitag beherrschen aufstrebende Schweizer und internationale Modemacher die Szene. Am Samstag folgt der Höhepunkt mit internationalem Modeglamour aus London, Paris und Moskau.

Rahmenprogramm und Lifestyle-Kongress

Neben den so genannten Fashion Events werden in Luzern in der Messehalle Lumag, in der Zentralbibliothek sowie in der Hochschule für Gestaltung und Kunst verschiedene Ausstellungen präsentiert. Die Studiokinos im Bourbaki-Panorama zeigen ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme zu den Themen Mode, Design und Lifestyle.

Erstmals findet im Rahmen der Gwand am Samstag ein internationaler Designer- und Lifestyle-Kongress statt. Angesagt sind die Designerinnen Vivienne Westwood aus London, Danielle Gisiger aus New York, die Direktorin des Pariser Studio Berçot, Marie Rucki, sowie der "Journalist" Tom Kummer, der mit seinen gefälschten Interviews von Hollywood-Stars - unter anderem im Magazin des Tages Anzeigers veröffentlicht - in die Schlagzeilen gekommen ist.

swissinfo und Agenturen

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