Helsana muss Prämien senken

Auf Veranlassung des Bundes muss die Helsana ihre Krankenkassenprämien in sechs Kantonen senken. Die Kasse spricht von Nötigung durch den Bund: Sie hätte angesichts steigender Gesundheitskosten die Prämien erhöhen wollen.

Dieser Inhalt wurde am 27. September 2008 - 13:50 publiziert

Die Helsana habe sich entschieden, in den "sauren Apfel" zu beissen, sagte Sprecher Rob Hartmans zu einem Bericht des Tages-Anzeiger vom Samstag. Die Prämien für Helsana-Versicherte in den Kantonen Zürich, Schaffhausen, Waadt, Genf, Neuenburg und Tessin werden 2009 um 2 bis 3% sinken.

Hintergrund für die verlangten Senkungen sind die gesetzlich vorgeschriebenen Reserven der Versicherer. Der Bund forderte die Kassen auf, die Reserven in einigen Kantonen zu senken.

Auch Groupe Mutuel senkt teilweise ihre Tarife - ebenfalls nicht freiwillig. Im Kanton Genf gehen die Prämien der grössten Westschweizer Kasse im Schnitt 1% runter. In der Waadt bezahlen die Versicherten in der städtischen Region nur geringfügig weniger als im Vorjahr.

Auch die CSS und die Wincare werden ihre Prämien in einigen Westschweizer Regionen um bis zu 6% senken. Im Gegensatz zu Helsana und Groupe Mutuel geben sie dafür aber nicht den Druck vom Bund als Grund an.

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