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Swiss abroad

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Die Zustimmung für die "Burka-Initiative" bröckelt. Die zweite SRG-Trendumfrage sagt ein knappes Ergebnis voraus.

Aber wissen Sie noch, wie das damals bei der "Minarett-Initiative" war?

Herzliche Grüsse aus Bern

Dieser Inhalt wurde am 24. Februar 2021 - 17:00 publiziert
Keystone/Niels Wenstedt

Im Vergleich zu vor einem Monat hat die "Burka-Initiative" an Zustimmung eingebüsst. Was heisst das für die Abstimmung?

Nur noch 49% der Befragten gaben in der zweiten SRG-Trendumfrage an, sie würden am 7. März Ja stimmen zum Verhüllungsverbot. Vor einem Monat waren es noch 56%.

Doch wir erinnern uns: Bei der ähnlich gelagerten "Minarett-Initiative" sprachen die Umfragen vor der Abstimmung auch von einem ziemlich klaren Nein. Am 29. November 2009 stimmte der Souverän der Vorlage trotzdem zu.

Wie wird es dieses Mal ausgehen? Es dürfte eng werden, so die unverfängliche Haltung der meisten Expertinnen und Experten.

Keystone / Georgios Kefalas

Restaurants dürfen nicht schon nächste Woche öffnen. Der Bundesrat hält an vorsichtigem Lockerungsplan fest.

Die Landesregierung liess sich nicht erweichen. Obwohl von verschiedenen Seiten gefordert wurde, die Restaurants seien bereits per 1. März wieder zu öffnen, hält der Bundesrat am Gastro-Lockdown fest.

Trotzdem finden nächste Woche wie angekündigt erste Lockerungen statt. Wieder öffnen dürfen unter anderem Läden (mit stark reduzierter Kundenzahl), Museen und Outdoor-Freizeitanlagen.

Als Entgegenkommen will der Bundesrat die Restaurants möglicherweise bereits am 22. März wieder öffnen. Ursprünglich war vom 1. April die Rede. Gleichzeitig dürfen auch Fitnesscenter, Kletterhallen und sonstige Indoor-Sportangebote auf eine Öffnung hoffen. Möglich, dass dann auch die Homeoffice-Pflicht fällt.

© Keystone / Urs Flueeler

Roboter als Lehrer. Was nach abgedroschenem Science-Fiction-Roman klingt, ist bereits Realität – zumindest teilweise.

"Lexi", ein humanoider Roboter, unterstützt seit 2019 Sabine Seufert versuchsweise bei ihren Vorlesungen. Die Professorin für Management von Bildungsinnovationen an der Uni St. Gallen schätzt, dass man in zehn bis 15 Jahren soweit sein wird, Roboter effektiv im Unterricht einzusetzen.

Roboter sollen aber nicht nur Lehrer, sondern auch Lernmittel sein. Kinder können mit ihrer Hilfe etwa spielerisch lernen, wie man programmiert.

Genau mit diesem Hintergedanken haben auch meine Kinder neulich einen Roboter geschenkt bekommen. Viel interessanter, als ihm gezielt Befehle zu erteilen, finden sie es allerdings, ihn mit irgendwelchen zufälligen Tanz-Funktionen durch die Stube sausen zu lassen.

Keystone / Gaetan Bally

Wie lebt es sich als Putzfrau in der Schweiz? Eine Reporterin ist der Frage inkognito nachgegangen.

Verdeckte Recherchen sind in der Schweiz eine umstrittene Angelegenheit und dürfen nur in Ausnahmefällen angewandt werden. Trotzdem gab sich eine Blick-Reporterin, ausgerüstet mit versteckter Kamera, als Putzfrau aus, um zu erfahren, was das Putzpersonal in der Schweiz so alles erlebt.

Natürlich wurde sie mehrfach aufgefordert, schwarzzuarbeiten – kein Vertrag, keine Sozialleistungen, keine Steuern. In der Schweiz, so der Beitrag, würden rund 80% der Putzkräfte schwarzarbeiten.

Die speditivste und gründlichste Putzfrau, die je bei uns zuhause gewirkt hat, kam leider auch irgendwann zum Schluss, sie wolle lieber nur noch schwarz putzen. Wir haben sie schweren Herzens ziehen lassen.

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