Jean Nouvel eröffnet Luzerner Kunsmuseum

Mit der Ausstellung "Mixing Memory and Desire" ist das neue Luzerner Kunstmuseum eröffnet worden. Keystone

Mit der Ausstellung "Mixing Memory and Desire" ist am Montag (19.06.) das neue Luzerner Kunstmuseum, ein Teil des Kongress- und Kulturzentrums (KKL), eröffnet worden. KKL- Architekt Jean Nouvel hielt vor rund 1000 geladenen Gästen das Eröffnungsreferat.

Dieser Inhalt wurde am 19. Juni 2000 - 18:31 publiziert

Bereits 1998 war der Konzertsaal eingeweiht worden. Im März dieses Jahres fand nach Fertigstellung der Kongressräume und des Luzerner Saales die "Gesamteinweihung" des KKL statt (noch ohne Kunstmuseum).

Mit dem Kunstmuseum im KKL werde eines der Hauptmuseen der Schweiz eröffnet, sagte Jean Nouvel beim Medienrundgang durch "sein" Haus am Montagnachmittag. Wie zuvor schon Museumsdirektor Ulrich Loock betonte auch Nouvel den "virtuellen Charakter" der Museumsräume.

Breites Spektrum an der Eröffnungsausstellung

Die Eröffnungsausstellung im neuen Kunstmuseum trägt den Titel "Mixing Memory and Desire". Die Ausstellung zeigt die Werke von 25 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstler - Gemälde, Objekte und Videoinstallationen -, die mit einigen Beispielen geschichtlicher Kunst aus der Sammlung des Luzerner Kunstumuseums vereint werden.

Museumsdirektor Loock strebt an, das Spektrum der Kunstformen möglichst breit zu halten. "Das Kunstmuseum ist ein Instrument, um Kunst zu zeigen", betonte Loock. Begleitend zur Eröffnungsausstellung werden in einem Raum des Museums deshalb auch Performance-Künstler auftreten.

Betriebsbudget von fünf Mio. Franken

Für das neue Kunstmuseum brachten Stadt und Kanton 20 Mio. Franken auf. Die Inneneinrichtungen für 3,5 Mio. Franken werden von der Kunstgesellschaft bezahlt. Das Betriebsbudget beläuft sich auf fünf Mio. Franken.

Das alte Kunstmuseum befand sich bis 1996 am selben Ort in einem Bau von Armin Meili. Das 1933 erstellte Gebäude musste aber abgerissen werden, damit das KKL realisiert werden konnte.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen