Jean Studer, der männliche Aussenseiter

Jean Studer gibt nicht auf. Keystone

Jean Studer ist der einzige männliche sozialdemokratische Kandidat. Er ist der Meinung, dass sich die Kandidaturen nicht allein auf Geschlecht und Minderheiten fokussieren sollten.

Dieser Inhalt wurde am 19. November 2002 - 10:12 publiziert

Auch wenn er unter der Bundeshauskuppel geschätzt wird - die Tatsache, dass er ein Mann ist, lässt seine Wahlchancen stark schrumpfen.

Der 45-jährige Anwalt Jean Studer betrat bereits als 30-jähriger die politische Bühne im Kanton Neuenburg. Nach 11 Jahren in Stadt- und Kantonsparlament schaffte er 1999 in einer Kampfwahl den Sprung in den Ständerat.

Studer eroberte dabei für die SP den Sitz zurück, den die Linke 1987 verloren hatte. Der gegen zwei Meter grosse Hüne ist nicht nur politisch ein Schwergewicht.

Seit 1981 führt er in Neuenburg eine Anwaltskanzlei. Berufswahl wie Einstieg in die Politik waren von der Vision geprägt, gegen Ungerechtigkeiten ankämpfen zu wollen.

Jean Studer wurde am 12. November 1957 in Paris geboren, wuchs aber in Neuenburg auf, wo er Jurisprudenz studierte. Von 1988 bis 1997 sass er im Gemeindeparlament, von 1993 bis 1999 im Grossen Rat.

Studer ist Vater zweier Töchter im Alter von 15 und 13 Jahren. Er lebt mit einer neuen Partnerin zusammen.

Bei verschiedenen Gelegenheiten musste er seine Position als einziger männlicher Kandidat der SP verteidigen. Nach ihm "darf sich die Verteilung im Bundesrat nicht immer nur auf die Minderheiten fokussieren".

swissinfo und Agenturen

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