Klosterarchiv Einsiedeln im Internet

Das bis ins 10. Jahrhundert zurück reichende Archiv des Klosters Einsiedeln macht seinen Bestand im Internet frei zugänglich. Die Digitalisierung dient auch dem Erhalt von gefährdeten Dokumenten.

Dieser Inhalt wurde am 14. April 2009 - 18:23 publiziert

Einsiedeln spannt den Bogen vom Mittelalter in die Gegenwart: Ab sofort können Interessierte 20'000 Dokumentenseiten zur Geschichte des Benediktinerklosters im Internet abrufen.

Es handelt sich dabei um über 2000 Urkunden, knapp 30 Verzeichnisse (so genannte Rödel) und 50 der wichtigsten Amtsbücher, teilte das Klosterarchiv mit. Neben den Urkunden sind auch 16'000 Bilder von wichtigen Dokumenten im weltweiten Netz einsehbar.

Digitalisiert wurden Urkunden, die vor 1600 entstanden sind. Die Daten wurden in dreifacher Version archiviert und zudem auf Mikrofilm gespeichert. Die Archivalien sollen damit laut dem Kloster für weitere 1000 Jahre erhalten bleiben.

Das lange Zeit kulturell prägende Kloster Einsiedeln ist auch ein grosser Grundherr. Nicht nur in der Zentralschweiz, sondern auch in Zürich, dem Aargau, dem Thurgau und in St. Gallen. Weil viele Urkunden einen Bezug zum Kanton Zürich haben, wurde das Archivvorhaben vom Kanton Zürich mitfinanziert.

swissinfo und Agenturen

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