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Kunst oder Kitsch?



Martí Guixé: "Respect Cheap Furniture", 2009. Monobloc Plastikstuhl aus Türkei, Acrylfarbe, Filzstift.

Martí Guixé: "Respect Cheap Furniture", 2009. Monobloc Plastikstuhl aus Türkei, Acrylfarbe, Filzstift.

Gewerbemuseum Winterthur, bis 31. Juli 2011

Wann wird ein kitschiges Ding zu Kunst, und wann nicht? Oder ist diese Grenze wohl eher dem Zufall überlassen? Dieser und anderen Fragen versucht das Gewerbemuseum Winterthur in der Ausstellung " Böse Dinge" nachzugehen.

Früher sei klar definiert gewesen, was nicht Kunst sei. In der heutigen Zeit mit ihrem Stilpluralismus sehe dies aber anders aus, schreibt das Museum: "Bad Taste und Kitsch sind Kult, Provokation ist Kalkül."

Im Rahmen der Ausstellung werden Besuchende auch direkt aufgefordert, ihr eigenes "böses Ding" mitzubringen. "Sie entscheiden, was mit diesen geschehen soll: verbessern, verschlimmern, neutralisieren? Zur Adoption frei geben – oder gar zerstören?"

Begleitet wird die Ausstellung von zahlreichen Workshops, Performances und anderen Veranstaltungen rund um das Thema Kunst und Kitsch.

swissinfo.ch


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