Kunst oder Kitsch?

Martí Guixé: "Respect Cheap Furniture", 2009. Monobloc Plastikstuhl aus Türkei, Acrylfarbe, Filzstift. Martí Guixé/Helmrinderknecht contemporary design, Berlin

Gewerbemuseum Winterthur, bis 31. Juli 2011

Dieser Inhalt wurde am 10. März 2011 - 14:20 publiziert
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Wann wird ein kitschiges Ding zu Kunst, und wann nicht? Oder ist diese Grenze wohl eher dem Zufall überlassen? Dieser und anderen Fragen versucht das Gewerbemuseum Winterthur in der Ausstellung " Böse Dinge" nachzugehen.

Früher sei klar definiert gewesen, was nicht Kunst sei. In der heutigen Zeit mit ihrem Stilpluralismus sehe dies aber anders aus, schreibt das Museum: "Bad Taste und Kitsch sind Kult, Provokation ist Kalkül."

Im Rahmen der Ausstellung werden Besuchende auch direkt aufgefordert, ihr eigenes "böses Ding" mitzubringen. "Sie entscheiden, was mit diesen geschehen soll: verbessern, verschlimmern, neutralisieren? Zur Adoption frei geben – oder gar zerstören?"

Begleitet wird die Ausstellung von zahlreichen Workshops, Performances und anderen Veranstaltungen rund um das Thema Kunst und Kitsch.

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