Kulturgüterrückführungs-Diskurs in Syrien

Bundesrat Pascal Couchepin hat am Sonntag in Damaskus mit einem Gespräch mit Kulturminister Riad Naasan Agha einen zweitägigen Besuch Syriens beendet. Erörtert wurde ein Abkommen zur Rückführung von Kulturgütern.

Dieser Inhalt wurde am 24. Mai 2009 - 17:07 publiziert

Syrien sei an einem solchen Abkommen interessiert, wie Jean-Marc Crevoisier, Sprecher des Eidg. Departementes des Innern (EDI), erklärte. Bern hat bereits mehrere vergleichbare Abkommen mit anderen Ländern abgeschlossen, darunter Peru, Griechenland, Italien und Ägypten.

Begrüsst wurde vom schweizerischen und syrischen Kulturminister auch die Zusammenarbeit zur Instandsetzung zweier archäologischer Stätten mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds (SNF): Qasr al-Hayr al-Scharqi und das altsteinzeitliche Al-Kaum, deren Arbeiten vor Ort von den Universitäten Genf und Basel mitgeleitet werden. Couchepin hatte die beiden Orte am Samstag besucht.

Bundesrat Couchepin und sein Amtskollege Riad Naasan Agha sprachen des weiteren von einer möglichen technischen Zusammenarbeit zwischen schweizerischen und syrischen Museen.

Vor seinem kulturpolitischen Gespräch war Couchepin zu einem Höflichkeitsbesuch bei der syrischen Vizepräsidentin Najah al-Attar.

Couchepin war am Donnerstag zu seiner Reise in den Nahen Osten aufgebrochen, die ihn zuerst nach Libanon führte. In Beirut traf Couchepin Präsident Michel Suleiman. Dann kam er mit Regierungschef Fuad Siniora und Parlamentspräsident Nabih Berri zusammen.

swissinfo.ch und Agenturen

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