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Luzern will Kulturstadt werden

Blick in den Konzertsaal des neuen Kultur- und Kongresszentrums Luzern. Keystone

Luzern möchte Kulturstadt werden. Nachdem in den letzten zehn Jahren vor allem in Bauten investiert worden ist, soll nun das Geld in das kulturelle Schaffen fliessen. Die Mittel zur Kulturförderung sollen deshalb um zehn Prozent erhöht werden.

Dieser Inhalt wurde am 14. Mai 2001 - 12:13 publiziert

Dies schlägt der Stadtrat in seinem am Montag (14.05.) veröffentlichten Bericht Kultur-Standort Luzern vor. Demnach soll die 20,5 Mio. Franken umfassende Kulturförderung in den nächsten drei Jahren um 2 bis 2,5 Mio. Franken aufgestockt werden.

Luzern habe in den letzten Jahren mit seiner Kulturraum-Offensive gezeigt, dass es zu aussergewöhnlichen kulturellen Leistungen bereit sei, schreibt der Stadtrat. Dazu gehörten etwa das Kultur- und Kongresszentrum (KKL), das Boa Kulturzentrum, das Kulturhaus Schüür, das Bourbaki-Panorama oder die Renovation des Theaters.

Räume mit Kultur füllen

Ein kultureller Aufbruch sei mit der Bereitstellung von Räumen indes nicht zu schaffen, heisst es in dem Bericht weiter. Sollen die baulichen Investitionen nicht verpuffen, sei eine Förderung der kulturellen Produktion nötig.

In seiner Kulturstadt-Offensive will die Stadtregierung auf bestehenden Stärken aufbauen und in erster Linie gezielt Musik und Festivals unterstützen. Vermehrt gefördert werden soll auch das lokale und regionale Schaffen.

Die Stadt begreift die Kulturförderung auch als Massnahme zur Steigerung der Standort-Attraktivität. Sie sucht deshalb die Zusammenarbeit mit dem Tourismus und der Wirtschaft.

swissinfo und Agenturen

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