Massiver Einstellungsstopp bei ABB

Bei der ABB verschwinden mehrere tausend Stellen. Keystone

Der Technologiekonzern ABB hat einen Einstellungsstopp beschlossen. Um Kosten zu sparen, sollen weltweit Tausende von Arbeitsplätzen durch natürliche Fluktuation abgebaut werden. Zu Entlassungen soll es nicht kommen.

Dieser Inhalt wurde am 11. Juli 2001 - 18:19 publiziert

ABB wolle den natürlichen Abgang nutzen, um Kosten zu sparen und Doppelspurigkeiten abzubauen Dies erklärte ABB-Sprecher Thomas Schmidt am Mittwoch (11.07.). Laut Schmidt werden mehrere tausend Stellen nicht mehr benötigt.

Schweiz auch betroffen

ABB beschäftigte Ende 2000 rund 160'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 8'200 davon in der Schweiz. Die Schweiz sei proportional vom Abbau betroffen. Die Massnahme erfolge über sämtliche Sparten und sämtliche Länder, sagte Schmidt. Es werde nicht zu Entlassungen kommen. Das Programm sei gestartet worden und werde einige Monate andauern.

Börse reagierte ungnädig

Die Nachricht eines ABB-Einstellungsstopps ist im Börsenhandel am Mittwoch schlecht aufgenommen worden. Die Titel des schweizerisch-schwedischen Technologie-Konzerns liessen bis am Nachmittag um 6% auf 23.30 Franken nach. Zeitweise waren die Aktien am Mittwoch noch 22,3 Franken wert. Damit wurde ein neues Jahrestief erreicht. Seit Anfang Jahr haben die ABB-Papiere knapp 50% an Wert verloren.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen