Mehr Geld für Memoriav

Der Verein Memoriav erhält für ein Projekt zur Verbesserung des Online-Zugangs zu audiovisuellen Kulturgütern mehr Geld. Der Ständerat schloss sich dem Nationalrat an und sprach dem Verein für die nächsten vier Jahre 12,8 Mio. Bundesgelder zu.

Dieser Inhalt wurde am 08. Dezember 2009 - 11:57 publiziert

Die jährlichen Finanzhilfen von 2010 bis 2013 liegen damit rund 330'000 Franken unter den vom Bundesrat vorgeschlagenen 3,53 Mio. Franken. Ein Antrag der Christlichdemokratischen Volkspartei ( CVP), auf der Linie des Bundesrats zu bleiben, wurde mit 25 zu 15 Stimmen abgelehnt. Damit ist das Geschäft bereit für die Schlussabstimmung.

Im Dezember 2005 hatte das Parlament das Bundesgesetz über die Ausrichtung von Finanzhilfen an den Verein Memoriav verabschiedet. Mit einfachem Bundesbeschluss wurde für die Periode 2006-2009 ein Rahmenkredit von 11,7 Mio. Franken bewilligt. Das Bundesgesetz trat am 1. Mai 2006 in Kraft. Am 1. Juni 2006 schlossen Memoriav und das Bundesamt für Kultur (BAK) einen Leistungsvertrag für die Periode 2005-2009 ab.

Der Verein Memoriav hat die Erhaltung und die Erschliessung des schweizerischen audiovisuellen Kulturgutes zur Aufgabe. Er will damit zur Erweiterung des kollektiven Gedächtnisses des Landes beitragen.

swissinfo.ch und Agenturen

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