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Ist der Stakeholder-Kapitalismus die Allerweltslösung?

Mit seinem neu lancierten "Davoser Manifest" zum 50. Geburtstag des Weltwirtschaftsforums (WEF) propagiert WEF-Gründer Klaus Schwab den Stakeholder-Kapitalismus. Eine globalisierungskritische NGO widerspricht.

Dieser Inhalt wurde am 20. Januar 2020 - 10:21 publiziert

Der sogenannte Stakeholder-Kapitalismus ist laut Schwab die einzige Organisationsform, die soziale Verantwortung inklusive Umweltfrage mit dem System der Marktwirtschaft verbindet, Das Davoser Manifest fordere Unternehmen dazu auf, Nachhaltigkeit und Umweltschutz eine zentrale Rolle einzuräumen, 

Sie könnten dazu beitragen, übergeordnete gesellschaftliche Ziele zu erreichen, etwa das Pariser Klima-Abkommen und die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung, sagte Schwab gegenüber Medien.

Oliver ClassenExterner Link von "Public Eye" findet wenig Gefallen am neu lancierten Manifest des Davoser Elitetreffens, wie er im Gespräch mit swissinfo.ch sagt. Laut dem Mediensprecher der Schweizer Nichtregierungsorganisation dient dieses in erster Linie dazu, Regulierungsbemühungen zu verhindern.

Public Eye ist gleich alt wie das WEF. Die NGO wurde vor 50 Jahren unter dem Namen "Erklärung von Bern" gegründet, um sich für "verantwortungsvolles Handeln" in Wirtschaft und Politik einzusetzen.

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