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Berner Tradition Frühmorgens auf dem Zwiebelmarkt

Der "Zibelemärit" ist ein traditionelles Volksfest, das jeweils am vierten Montag im November stattfindet. Bauern und Bäuerinnen aus der Umgebung von Bern bringen jedes Jahr über 50 Tonnen Zwiebeln in die Bundesstadt, in kunstvoll geflochtenen Zöpfen, zierlichen Figuren oder hübschen Gestecken. Die swissinfo.ch-Fotografin aus Zürich hat sich dieses Zwiebelfest 2015 angeschaut.

"Als Nicht-Bernerin besuche ich zum ersten Mal den legendären 'Zibelemärit'. Um drei Uhr in der Früh, also quasi mitten in der Nacht, spaziere ich verschlafen über die Nydeggbrücke in Richtung Altstadt. Dort herrscht bereits ein fleissiges Treiben: Bunte Markstände mit Keramikgeschirr, Magenbrot, Gemüse und Souvenirs erhalten den letzten Schliff. Der Glühwein brodelt in riesigen Töpfen, um den winterlichen Temperaturen zu trotzen.

Um fünf Uhr herrscht bereits Grossandrang in den Gassen. Hunderte von Besuchern aus dem In- und Ausland strömen mir entgegen. Aus den Gaststätten steigt mir der würzige Duft von Käse- und Zwiebelkuchen in die Nase. Kinder rennen durch die Gassen und vergnügen sich bei einer Konfettischlacht. Gegen sieben Uhr werde ich von der fröhlichen Menschenmenge, dem 'Gstungg', wie die Berner sagen, fast erdrückt und gehe nach Hause, um etwas Schlaf nachzuholen."

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