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Nachhaltigkeit Das Repair Café haucht alten Sachen neues Leben ein

Ob einäugiger Teddybär, blockierter Reissverschluss oder kaputter Toaster: All dies und vieles mehr kann man bei einem der "Repair Cafés" in der Schweiz reparieren lassen – gratis und franko.

An bestimmten Daten im Jahr stellen Freiwillige an diversen Orten der Schweiz ihre Zeit, Erfahrung und Werkzeuge zur Verfügung, um Elektrogeräte, Kleider, Spielzeuge und sonstige Gegenstände zu reparieren. Viele von ihnen sind bereits in Rente und schätzen es, ihre Fähigkeiten in einer lebhaften und sozialen Atmosphäre zur Verfügung zu stellen.

Die Nachfrage nach dieser Dienstleistung ist in der Tat gross. So herrscht denn das Prinzip: Wer zuerst kommt, wird zuerst bedient. Es lohnt sich also, früh einzutreffen. Und auch wenn der Reparaturservice kostenlos ist, sind Trinkgelder willkommen. Manchmal werden alte Gegenstände, die im Abfall hätten landen können, sogar "aufgemotzt", und es entsteht etwas Neues, Einzigartiges.

Die Mitarbeitenden der vom Schweizer Konsumentenschutz betreuten Repair Cafésexterner Link notieren häufig auftretende Defekte und Mängel und melden diese den Herstellern. swissinfo.ch besuchte ein Repair Café in Bern, wo verschiedene defekte Gegenstände eine Verjüngungskur erlebten.

(Bilder: Ester Unterfinger, Text Susan Misicka)