Navigation

Open Hearts: DJ Bobo in Sarajevo

Rund 15'000 Personen haben sich am Samstagabend (01.04.) in Sarajevo vom neuen Programm "Mystasia" des Schweizer Show- und Popstars DJ Bobo begeistern lassen. Das Konzert in der Olympiahalle Zetra war vom Verein "Open Hearts" organisiert worden.

Dieser Inhalt wurde am 02. April 2000 - 16:58 publiziert

Rund 15'000 Personen haben sich nach Angaben der Veranstalter am Samstagabend (01.04.) in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo vom neuen Programm "Mystasia" des Schweizer Show- und Popstars DJ Bobo begeistern lassen. Das über dreistündige Konzert in der neuen Olympiahalle Zetra habe in einer grossartigen Stimmung stattgefunden, sagte Sidney Weill, Leiter des Vereins "Open Hearts", der den Anlass organisiert hatte. Weill sprach von einem "sensationellen Erfolg".

Unter den Konzernbesuchern waren seinen Angaben zufolge auch 40 Schweizer Gelbmützen, 400 deutsche SFOR-Soldaten, der Gouverneur der Region Sarajevo, Mustafa Mujezinovic, sowie der Schweizer Botschafter in Bosnien, Wilhelm Schmid. Am Rande des Anlasses wurde Mujezinovic eine "Open-Hearts"-Flagge übergeben.

Mit dem Konzert wollte "Open Hearts" nach eigenen Angaben dazu beitragen, dass Brücken gebaut und Freundschaften über Kulturen und Ethnien hinweg geschaffen werden. Die Veranstaltung wurde von SP-Nationalrätin Vreni Müller-Hemmi geleitet, stand unter dem Patronat von Bundesrat Joseph Deiss und wurde von verschiedenen Schweizer Organisationen finanziell unterstützt.

DJ Bobo trat in Sarajevo ohne Gage auf. Er hatte bereits im August vergangenen Jahres im Rahmen eines "Open-Hearts"-Anlasses vor gut 150'000 Menschen in der albanischen Hauptstadt Tirana ein Gratiskonzert gegeben.

Die Schweizer Organisation "Open Hearts" setzt sich für die Verständigung zwischen Menschen ein. Sie wurde 1998 als Nachfolgeorganisation von "Rock gegen Hass" gegründet. Die Initianten Ursy und Sidney Weill sind für ihren Einsatz bereits mit Preisen geehrt worden.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.