Parlament ist gegen flexibles Rentenalter

Nach dem Nationalrat empfiehlt der Ständerat mit 27 zu 8 Stimmen, die Initiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) "für ein flexibles Rentenalter" abzulehnen.

Dieser Inhalt wurde am 27. Mai 2008 - 18:44 publiziert

Die Initiative will Personen mit einem Erwerbseinkommen bis 120'000 Franken eine ungekürzte AHV-Rente ab dem 62. Altersjahr gewähren.

Die bürgerlichen Vertreter im Ständerat befürchteten, dass diese Regelung auf eine generelle Senkung des Rentenalters hinauslaufen würde. Dies stehe im Widerspruch zur demographischen Entwicklung.

Demgegenüber pries die Linke die Initiative vergebens als realistisches Projekt, das jenen eine Frühpensionierung ermögliche, die sie am nötigsten hätten. Heute könnten sich nur die Gutverdienenden mit einer soliden zweiten Säule frühpensionieren lassen.

Bundespräsident Pascal Couchepin wies darauf hin, dass 98% der Frauen und 85% der Männer in den Genuss der Frühpensionierung kämen.

Laut dem Bundesrat würde die geforderte Flexibilisierung die AHV mit 780 Mio. bis rund 1,3 Mrd. Franken belasten.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen