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Radio- undFernsehkonsum stagniert

SRG-Delegierter für Medienforschung, Mathias Steinmann.

(Keystone)

Die Schweizer Bevölkerung hat im vergangenen Jahr eher weniger fern gesehen oder Radio gehört. Dafür surfte sie durchschnittlich 13 Minuten pro Tag im Internet und liegt damit im internationalen Vergleich noch vor Frankreich und Grossbritannien.

In der deutsch-sprachigen Schweiz wurde letztes Jahr wie 1999 durchschnittlich gut zwei Stunden pro Tag fern gesehen, wie der SRG-Forschungs-Dienst am Freitag (02.03) an einer Pressekonferenz in Bern bekanntgab.

In der französisch-sprachigen Romandie lag die Nutzung mit rund zweieinhalb Stunden sogar leicht unter dem Vorjahres-Wert. Stabil war die Situation mit knapp drei Stunden in der italienisch-sprachigen Schweiz.

SRG gewinnt Marktanteile zurück

Der Radiokonsum hat zwar leicht abgenommen, doch gewann die SRG laut Manuel Dähler, Studienleiter Radioforschung, im letzten Jahr Marktanteile zurück. Die SRG-Radios werden offenbar länger und von mehr Menschen gehört als alle Privatradios zusammen.

Elektronische Internet-Forschung

Seit dem vergangenen 1. Januar gibt es in der Schweiz eine elektronische Internet-Forschung. Von knapp 5'000 in der Schweiz lebenden Personen wird regelmässig das Internet-Verhalten rapportiert. Durchschnittlich surften die Teilnehmenden im Januar täglich etwa 13 Minuten im Netz und liegen damit im internationalen Vergleich noch vor Dänemark, Frankreich und Grossbritannien.

Privatradios stellen Forderungen

Die Schweizer Privatradios fordern angesichts der neuesten Hörerzahlen des SRG-Forschungsdienstes erneut eine Gleichbehandlung mit SRG SSR idée suisse. Diese sei im Vorfeld der Revision des Radio- und Fernsehgesetzes besonders wichtig.

"Mit grosser Freude" habe der Verband Schweizer Privatradios (VSP) zur Kenntnis genommen, dass die Marktanteile der Privatradios der deutschen Schweiz auch im Jahr 2000 vor den einzelnen DRS- Programmen lagen, schreibt der VSP in einem Communiqué.

Diese Tatsache zeige, dass die Privatradios eine klare Berechtigung hätten und einen "regionalen Service public" leisteten. Noch immer hätten aber die Privatsender schlechtere Senderstandorte und würden im Bereich der Empfangsqualität benachteiligt. Deshalb seien entsprechende Konsequenzen fällig.

swissinfo und Agenturen


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