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Für Bücher sollen in der Schweiz wieder feste Preise gelten. Die Wirtschaftskommission (WAK) des Nationalrats hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf gutgeheissen. Ein Buch sei ein Kulturgut und nicht einfach ein Markenartikel, argumentiert die WAK.

Gemäss dem Beschluss der WAK soll eine obligatorische Buchpreisbindung für die ganze Schweiz eingeführt werden. Die Preise seien durch die Verlage oder die Importeure festzulegen. Die Dauer der Buchpreisbindung soll 18 Monate betragen.

Nach Ansicht der Mehrheit der Kommissionsmitglieder garantiert die Buchpreisbindung ein dichtes Buchhandlungsnetz, das den Zugang der Bevölkerung zu Lesestoff und zu einem grossen Angebot offen halte.

Ein Buch sei ein Kulturgut und nicht einfach ein Markenartikel, sagte WAK- Präsidentin Hildegard Fässler.

Die WAK lässt nun einen Begleitbericht zum Gesetzesentwurf verfassen, der Anfang November in eine Konusltation geht. Der Erlass soll dem Parlament in der zweiten Jahreshälfte 2009 vorgelegt werden.


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