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Schweizer Kunst in Zürich zu Rekordpreisen versteigert

Das Auktionshaus Christie's hat am Dienstagabend (21.03.) in Zürich für 11,84 Millionen Franken Gemälde von Schweizer Künstlern für 11,84 Millionen Franken versteigert. Allein ein Gemälde von Augusto Giacometti erzielte über 1,5 Millionen Franken.

Dieser Inhalt wurde am 22. März 2000 - 08:54 publiziert

Das Auktionshaus Christie's hat am Dienstagabend (21.03.) in Zürich für 11,84 Millionen Franken Gemälde von Schweizer Künstlern für 11,84 Millionen Franken versteigert. Allein ein Gemälde von Augusto Giacometti erzielte über 1,5 Millionen Franken.

Auch Werke von Albert Anker, Ferdinand Hodler, Cuno Amiet, Félix Vallotton oder Giovanni Giacometti wechselten zu Preisen von über einer halben Million Franken den Besitzer. Insgesamt kamen 186 Bilder und Skulpturen aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert unter den Hammer, 136 fanden einen Käufer.

Neue Rekordpreise wurden für Werke von Augusto und Giovanni Giacometti sowie Cuno Amiet erzielt. So erstand ein privater Sammler Augusto Giacomettis "Maria mit dem Kinde Jesu" (Bild) für 1,58 Millionen Franken.

Knapp 975'000 Franken wurden von einem privaten Käufer für das 1906 entstandene Gemälde "Atelier im Herbst" bezahlt. Es handelt sich nach Angaben des Auktionshauses um eines der Schlüsselwerke in Amiets Malerei und gehört zu den wichtigsten Bildern der Schweizer Malerei des beginnenden 20. Jahrhunderts.

Auch die 702'000 Franken für Giovanni Giacomettis Gemälde "Lago che gela, Maloja" bedeuteten einen Rekord. Weitere Spitzenpreise erzielten laut Christie's-Pressesprecherin Elisabeth Perroud Ankers "Schreibender Knabe mit Schwesterchen" (815'000 Franken), Hodlers "Landschaft am Genfersee" (770'000 Franken) sowie Vallotons "Bateau à Berville" (510'000 Franken).

swissinfo und Agenturen

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