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Schweizer Medien mit Sonderausgaben

Mehrere Schweizer Medienunternehmen reagierten am Donnerstag mit Sondersendungen, Extrablättern oder Neuauflagen auf den Ausbruch des Irak-Krieges.

Dieser Inhalt wurde am 20. März 2003 - 17:33 publiziert

Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen SF DRS informieren seit den frühen Morgenstunden mit Sondersendungen.

Gleich drei verschiedene Ausgaben druckte der "Blick". Um zwei Uhr aktualisierte die Boulevardzeitung ihre Ausgabe ein erstes Mal, um sieben Uhr lief eine dritte Ausgabe mit fünf Seiten zum Krieg über die Druckmaschinen.

Andere Verlagshäuser reagierten mit Sonderausgaben auf den Krieg. Die "Neue Zürcher Zeitung" liess nach 11 Uhr ein Extrablatt in Zürich und dem Flughafen Zürich-Kloten verteilen. Am späten Nachmittag verteilt der Zürcher "Tages Anzeiger" eine Sonderausgabe zum Irak-Krieg in den meisten Städten der Deutschschweiz.

In Luzern, Zug und Schwyz informierte die "Neue Luzerner Zeitung" ebenfalls ab dem späten Nachmittag mit einer unentgeltlichen Sonderausgabe über die ersten Kriegsstunden.

Abwartend verhält sich die "Basler Zeitung". Sie hatte bereits in ihrer regulären Ausgabe mehrere Seiten dem Konflikt gewidmet. Eine Sonderausgabe wäre nur bei etwas Unvorhersehbarem ein Thema.

Sonderausgaben letztmals 2001

Letztmals hatte es 2001 und 1998 Sonderausgaben von grosser Schweizer Zeitungen gegeben. "Le Matin" verkaufte am 11. September 2001 nach den Anschlägen in den USA ein Extrablatt. Tags darauf veröffentlichte auch die "Berner Zeitung" eine achtseitige Sonderausgabe, die im Kanton Bern gratis verteilt wurde.

Nach dem Swissair-Absturz vor der kanadischen Küste im September 1998 hatten der "Tages-Anzeiger" und die "Tribune de Genève" Sonderausgaben gedruckt.

swissinfo und Agenturen

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