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Strom-Fusion: Neuer Player gegründet

Logo der Axpo-Gruppe. Keystone

Die Schweizer Stromlandschaft wird umgekrempelt: Mehrere kantonale Kraftwerke und die NOK haben sich zu einer Holding zusammengeschlossen. Ziel der neuen Axpo-Gruppe ist eine Starke Allianz im Elektrizitätsmarkt.

Dieser Inhalt wurde am 18. Dezember 2000 - 15:52 publiziert

Am Montag (18.12.) wurde eine Fusion verschiedener Elektizitätswerke bekannt. Das Produkt der Grossfusion heisst Axpo. Die in der Axpo vereinten Kantonswerke und die NOK bilden schon heute die grösste Allianz im Schweizer Strommarkt. Ihr Umsatz mit übersteigt zwei Mrd. Franken.

EMG als Auslöser

Auslöser für den Aufbau der Axpo-Gruppe ist die bevorstehende Öffnung des schweizerischen Elektrizitätsmarkts. Das verabschiedete Elektrizitätsmarkt-Gesetz (EMG) sieht 30 Prozent Marktöffnung im nächsten Jahr und eine vollständige Marktöffnung bis 2007 vor.

Alte Gesichter in neuen Sitzen

Der Verwaltungsrat der neuen Holding entspricht demjenigen der NOK, die Leitung übernimmt der bisherige NOK-Direktionspräsident Peter Wiederkehr. Aufgabengebiet der Axpo Holding ist die Führung der operativen Gesellschaften, die Leitung des strategischen Ausbaus und die Entwicklung der Geschäftsprozesse.

In einem nächsten Schritt ist die Integration der beteiligten Kantonswerke in die Holding geplant. Dazu müssen diese in Aktiengesellschaften umgewandelt werden. Grünes Licht dazu fehlt nur noch im Kanton Zürich.

Breit abgestüzte Holding

Die Liste der beteiligten Firmen liest sich wie ein Who-is-Who der Strommarkt-Szene: Aargau, beide Appenzell, Glarus, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau, Zug und Zürich sowie die Kantonswerke AEW Energie AG, St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK), die Elektrizitätswerke der Kantone Schaffhausen (EKS), Thurgau (EKT) und Zürich (EKZ) sowie die Nordostschweizerischen Kraftwerke (NOK) haben der Gründung der neuen Holding zugestimmt.

swissinfo und Agenturen

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