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Auf einer Rutschbahn verlässt man den Ausstellungs-Pavillon Happy End.

(Keystone)

Die Expo.02 ist keine Produkte-Schau, sondern eine Themen-Schau. Der Mensch steht im Zentrum. Das Leben in der Schweiz wird beleuchtet.

Die Schweiz ist das einzige Land der Welt, das sich regelmässig in Form einer Landes-Ausstellung selbst darstellt. Auch in der Expo.02, der sechsten Schweizerischen Landes-Ausstellungen, werden die Schweiz, aber vor allem die Schweizerinnen und Schweizer hinterfragt.

"Die Expo.02 ist eine nationale Ausstellung", sagt Nelly Wenger, Präsidentin der Generaldirektion. Doch nicht, weil sie typisch schweizerische Themen illustriert, sondern, weil sie die Erfahrung vieler Formen des Patriotismus in einem mobilen und weltoffenen Land hervorrufe.

Vorstellungen, Wünsche, Hoffnungen

In zahlreichen Ausstellungen auf den verschiedenen Arteplages wird den Wünschen, Hoffnungen und Vorstellungen der Schweizerinnen und Schweizer auf den Grund gegangen. Wer sind wir, wohin möchten wir, wie sehen wir uns? Die Expo.02 bietet die Möglichkeit, unsere Identität neu zu entdecken, ja vielleicht gar neu zu schaffen. Was bewegt die jungen Menschen heute in der Schweiz? Sind wir zufrieden? Welche Werte sind uns wichtig?

Wünsche sagen viel über die Befindlichkeit der Menschen aus und können als Spiegel der Gesellschaft verstanden werden. Viele Ausstellungen haben sich diesem Thema auf die eine oder andere Art angenommen und bieten manchen überraschenden Einblick in die Schweiz.

Wunschsee und Happy End

Die Ausstellung "sWISH" auf der Arteplage in Biel verkörpert die Wunschlandschaft Schweiz. Es sind die Visionen, Träume und Wünsche, die uns prägen und antreiben. Das "sWISH*mobile" hat während seiner Tour durch alle Regionen der Schweiz über Tausend Menschen interviewt und nach ihren ganz persönlichen Wünschen gefragt.

Doch nicht nur die Wünsche anderer können in der Ausstellung erfahren werden: Eigene Wünsche können selbst getätigt werden, indem sie den Wellen des Bielersees anvertraut werden - zu sehen durch eine gläserne Plattform.

Wunsch-See

Obwohl der See an Wünschen zu überfluten scheint, sind die Schweizerinnen und Schweizer im Allgemeinen ein zufriedenes und glückliches Volk. "Happy End – Auf den Spuren des Glücks", ebenfalls in Biel, bietet eine Suche nach dem Glück. Das Leben, so das Motto der Ausstellung, bietet zahlreiche Momente des Glücks, man muss sie bloss erkennen.

Auf einem Rundgang können Besucherinnen und Besucher Glücksgefühle erfahren, aber auch Aggressionen loswerden, indem sie Porzellan zertrümmern. Man erfährt, was Glück für einen selbst bedeutet und was Glück in der Schweiz heisst.

Nachdenken über die Liebe

"Wer bin ich?" - diese Frage ist der Titel einer Ausstellung in Yverdon-les-Bains, die zu einer Begegnung mit sich selbst einlädt. Der Pavillon ist als Erdziegel gestaltet und widerspiegelt die Vielschichtigkeit der eigenen Identität.

Im Innern führen fünf Stege über spiegelnde Wasserflächen zu einer Art Insel, auf der Liegesitze zum Verweilen und Nachdenken einladen. Im Dunkeln ertönen Stimmen, welche die wohl nie wirklich zu beantwortende Frage "Wer bin ich?" immer wieder auf verschiedenste Weise stellen.

Nur wenige Schritte weiter wird der Liebe der Schweizerinnen und Schweizer auf den Grund gegangen. In Form von Kurzfilmen werden Schweizer Alltagsgeschichten vor romantischer Kulisse erzählt, wobei Zuschauerinnen und Zuschauer sich im begehbaren Film die Handlung selbst zusammenstellen können.

Es sind die persönlichen Erwartungen und Sympathien, die bestimmen, welcher Liebesgeschichte der eine oder die andere folgen möchte.

Carole Gürtler

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