Swiss: Gut gebucht

In der Zwischenzeit kennen viele Passagiere die Swiss-Flugzeuge auch von innen. Keystone Archive

Die Swiss verzeichnet eine bessere Auslastung als erwartet. Aber im zweiten Quartal wird der Verlust zunehmen.

Dieser Inhalt wurde am 25. Mai 2002 - 12:47 publiziert

"Auf Grund der Expansion in das Interkontinental-Geschäft und der damit verbundenen Anlaufkosten erwartet die Geschäftsleitung einen höheren Verlust als im ersten Quartal." Dies sagte Swiss-Verwaltungsrats-Präsident Pieter Bouw in einem Interview mit der Zeitung "Finanz und Wirtschaft" vom Samstag.

Die höhere Auslastung und Durchschnittserträge sowie Verbesserungen im Betrieb sollten ab dem dritten Quartal zu einer besseren Ertragslage führen, sagte Bouw.

Guter tiefer Dollar

Swiss hatte im ersten Quartal 2002 einen Verlust von rund 190 Mio. Franken erwirtschaftet. Damit war der Verlust rund 100 Mio. Franken kleiner als budgetiert.

Derzeit profitiere das Unternehmen zudem vom Kursrückgang des Dollars. Dieser wirke sich günstig aus, weil das Unternehmen den Treibstoff, die meisten Leasinggebühren und die geplanten Grossinvestitionen in Dollar bezahlen müsse. Die Ausgaben in Dollar seien höher als die Einnahmen in der US-Währung. "Die Währungsrisiken haben wir zudem abgesichert", erklärte Bouw.

Swissair: 15'000 Gläubiger

In Sachen Swissair wurden am Freitag von Sachwalter Karl Wüthrich einige Zahlen bekannt gegeben. Fast 15'000 Gläubiger haben bisher Forderungen an die zusammengebrochene Luftverkehrsholding SAirGroup gestellt. Bei SAirLines sind es 207, bei Flightlease 151 Gläubiger. Zur Höhe der Forderungen machte Wüthrich keine Angaben.

Die Gläubiger-Versammlungen finden Ende Juni statt. An den drei Versammlungen werden Nachlass-Verträge mit Vermögens-Abtretungen vorgeschlagen, heisst es in den Einladungen.

swissinfo und Agenturen

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