Swiss fliegt noch immer in schwarzen Zahlen

Die Fluggesellschaft Swiss hat sich auch im dritten Quartal dieses Jahres trotz eines Einbruchs in der Gewinnzone gehalten. Dagegen schrieb der Mutterkonzern Lufthansa wegen der anhaltend schwachen Nachfrage erneut rote Zahlen.

Dieser Inhalt wurde am 29. Oktober 2009 - 09:46 publiziert

Der operative Gewinn der Swiss ist in den ersten neun Monaten 2009 um 70% auf 113 Mio. Franken eingebrochen. Der Betriebsertrag schmolz um 18% auf 3,2 Mrd. Franken.

Bei der Lufthansa belief sich der Verlust unter dem Strich auf 32 Mio. Euro nach einem Gewinn von 529 Mio. Euro vor Jahresfrist. Das operative Ergebnis stürzte von 954 Mio. auf 226 Mio. Euro ab.

Wegen der Wirtschaftskrise würden immer weniger Passagiere erste Klasse oder Business-Class buchen und dafür Economy fliegen, gab die Lufthansa-Tochter Swiss am Donnerstag bekannt. Die fortschreitende Preiserosion werde auch bei einem Aufschwung nur teilweise wieder aufgefangen werden können. Auch das Frachtgeschäft sei unbefriedigend verlaufen.

Dank der Massnahmen vor allem auf der Kostenseite habe die Swiss die Auswirkungen der Wirtschaftskrise bisher weitgehend unter Kontrolle, hiess es weiter. Die Fluggesellschaft habe ihre Kapazitäten vor allem im Interkontinentalverkehr der gesunkenen Nachfrage angepasst und einzelne Flugfrequenzen reduziert.

swissinfo.ch und Agenturen

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