Tamedia mit TV3-Loch

Das neue Tamedia-Gebäude in Zürich. Keystone

Das Ende von "TV3" hat ein Loch in die Kasse des Zürcher Medienkonzerns gerissen. Tamedia muss für 2001 einen Konzernverlust von 11,8 Mio. Franken hinnehmen.

Dieser Inhalt wurde am 23. April 2002 - 08:42 publiziert

Im Vorjahr war noch ein Gewinn von 117,1 Mio. Franken erwirtschaftet worden. Das Konzernergebnis der weitergeführten Bereiche (ohne TV3) betrug 43,3 (Vorjahr: 140,2) Mio. Franken, wie der Zürcher Medienkonzern bekannt gab. Es soll eine Dividende von 1,50 Franken pro Aktie ausgeschüttet werden.

Elektronische Medien legten zu

Das Betriebsergebnis (Ebit) sank um 51,6 Prozent auf 79,2 Mio. Franken. Der Umsatz ging um 7,6 Prozent auf 756,1 Mio. Franken zurück. Dies ist laut Communiqué in erster Linie auf die schwache Konjunktur zurückzuführen, die zu Einbussen im Anzeigenmarkt geführt habe.

Im Bereich Printmedien ("Tages Anzeiger", "SonntagsZeitung", "Facts", "annabelle") ging der Betriebsertrag um 9,2 Prozent auf 647,3 Mio. Franken zurück. Hingegen stiegen die Umsätze bei den elektronischen Medien ("TeleZüri" und "Radio 24").

Laut eigenen Angaben habe die Tamedia Mitte 2001 ein Programm zur Steigerung der Effizienz sowie ein Sparprogramm eingeleitet. Letzteres soll ab dem laufenden Jahr mit 20 Mio. Franken zu Buche schlagen.

swissinfo und Agenturen

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