Theater Basel: Michael Lakner wird neuer Operndirektor

Der Österreicher Michael Lakner (Bild) wird Operndirektor am Theater Basel. Ab der Spielzeit 2001/2002 löst der derzeitige künstlerische Betriebsdirektor der Oper Graz in Basel Albrecht Puhlmann ab, der nach Hannover wechselt.

Dieser Inhalt wurde am 10. Dezember 1999 - 15:13 publiziert

Der Österreicher Michael Lakner (Bild) wird Operndirektor am Theater Basel. Ab der Spielzeit 2001/2002 löst der derzeitige künstlerische Betriebsdirektor der Oper Graz in Basel Albrecht Puhlmann ab, der Intendant der Niedersächsischen Staatsoper in Hannover wird.

Michael Lakner, 40-jährig, studierter Musiker und promovierter Jurist, will in Basel auf Kontinuität und Innovation setzen, wie er am Freitag (10.12.) vor den Medien sagte. Theaterdirektor Michael Schindhelm erhofft sich von der Ernennung, dass die “grosse internationale Ausstrahlung» der Basler Oper anhält”.

Bereicherung des Spielplans

Lakner will nach eigenen Angaben den Spielplan, der in Basel bisher vorwiegend aus Werken des 20. Jahrhunderts, der Barockzeit und der klassischen Oper bestand, bereichern. Aufgeführt werden sollen unter seiner Ägide vermehrt auch Werke des Belcanto, des Verismo sowie der slawischen und französischen Oper.

Der Ernennung Lakners mit einem Dreijahresvertrag bis 2004 waren zahlreiche Gespräche vorausgegangen. Der erste Kontakte wurde im Januar 1999 aufgenommen. Seither hat Lakner zahlreiche Aufführungen aller Sparten in Basel besucht. Vor den Medien lobte er die hohe Qualität und Motivation am Basler Theater.

Schweizer Uraufführung

Ein zentrales Projekt in Lakners erster Basler Saison soll die Uraufführung einer Oper des Schweizer Komponisten Klaus Huber sein, wie am Freitag weiter bekannt gegeben wurde. Der Werkauftrag des Theaters Basel wird anlässlich des Kulturmonats aufgeführt.

Lakner, der nach seinen Studien in Wien auch als Pianist und Filmschauspieler tätig war, ist seit 1991 künstlerischer Betriebsdirektor der Oper Graz. Bei den Vereinigten Bühnen der Hauptstadt der Steiermark handelt es sich um ein Dreispartenhaus in ähnlicher Grösse wie das Theater Basel.

SRI und Agenturen

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