Treue Leser - aber weniger Werbeeinnahmen

Die Schweizerinnen und Schweizer haben im letzten Jahr insgesamt 1,8 Milliarden Franken für Zeitungen und Zeitschriften ausgegeben, gleich viel wie im Vorjahr. Der Werbemarkt hingegen war mit einem Rückgang von 3,3% weniger beständig.

Dieser Inhalt wurde am 01. Juli 2009 - 13:00 publiziert

Besonders gelitten hat die Tagespresse, während die Sonntagspresse um 10,3% zulegen konnte. Dies geht aus der aktuellen Studie des Verbands Schweizer Presse hervor, die am Mittwoch in Zürich veröffentlicht wurde.

Die Schweizer Printtitel nahmen im letzten Jahr 4,2 Milliarden Franken ein. Grund für die stabilen Einnahmen aus den Zeitungsverkäufen sind neue Publikationen und die Erhöhung der Verkaufspreise.

Erstmals befragte der Verband seine Mitglieder zudem zu ihrer Einschätzung der aktuellen Entwicklung. Die Umfrage bei 137 Führungskräften zeigt deutlich, dass die Verlags- und Medienmanager zwar bereit sind, den Wandel konstruktiv anzugehen. Die Wirtschaftskrise verschärft jedoch den Druck, was Kosten und Innovationen angeht.

Mit 96% sind fast alle Befragten der Meinung, dass Kooperationen zwischen Medienunternehmen weiter zunehmen werden. Fast ebenso viele (94%) sind überzeugt, dass multimedialen Angeboten die Zukunft gehört.

22% der Befragten gehen so weit, dass sie für die Printtitel keine Zukunft mehr sehen. Sie glauben, dass gedruckte Medien bis spätestens 2025 aussterben werden.

swissinfo.ch und Agenturen

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