Uhrenstädte auf dem Weg zum Welterbe

Die beratende Fachkommission ICOMOS empfiehlt die Aufnahme der Stadtlandschaft Uhrenindustrie La Chaux-de-Fonds und Le Locle in die Liste des UNESCO-Welterbes. Der definitive Entscheid durch das Welterbekomitee fällt Ende Juni.

Dieser Inhalt wurde am 12. Mai 2009 - 11:14 publiziert

Der Internationale Rat für Denkmalpflege ICOMOS ist die beratende Fachkommission der UNESCO für das Kultur- und Naturerbe der Welt.

In seinem Evaluationsbericht zur Kandidatur der beiden Uhrmacherstädte im Neuenburger Jura bestätigt der ICOMOS deren besonderen universellen Wert und empfiehlt deren Aufnahme in die Welterbeliste.

Wie das Bundesamt für Kultur am Dienstag mitteilte, trifft das Welterbekomitee die definitive Entscheidung an seiner 33. Sitzung, die vom 22. bis 29. Juni 2009 in Sevilla, Spanien, stattfindet.

Das Welterbekomitee ist das Entscheidungsgremium für die Aufnahme in die Welterbeliste. Es besteht aus 21 der 186 Mitgliedstaaten der Welterbekonvention. Die Schweizer Delegation wird zusammen mit Vertretern der beiden Städte in beobachtender Funktion an der Sitzung teilnehmen.

Der ICOMOS empfiehlt weiter, die Kandidatur "Architektonisches und urbanistisches Werk von Le Corbusier", das von Argentinien, Deutschland, Belgien, Japan und der Schweiz unter der Federführung Frankreichs eingereicht wird, zu "verschieben": Das Dossier muss möglicherweise überarbeitet werden.

swissinfo.ch und Agenturen

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