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Villiger lobt den Geist von Davos

Gesprächspartner von Bundesrat Villiger: der deutsche Finanzminister Hans Eichel (l.) und sein französischer Amtskollege Laurent Fabius.

(Keystone)

Bundesrat Kaspar Villiger hat vor seiner Abreise aus Davos am Samstag (27.01.) den Geist gelobt, der am Jahrestreffen des World Economic Forum (WEF) herrschte. Seinen Aufenthalt nutzte der Finanzminister vor allem für Treffen mit Amtskollegen.

Villiger erachtete es als einen Zusatznutzen des WEF, andere Minister zu treffen und Kontakte zu pflegen. Dafür wendete er mehr Zeit auf als für den Besuch von Veranstaltungen innerhalb des WEF- Jahrestreffens, wie der Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements sagte. Die Treffen in Davos seien viel gelöster als offizielle Treffen, die sonst stattfinden.

Die Politiker hätten auch die Möglichkeit, den Wirtschaftsführern Anstösse zu vermitteln. Es sei gar nicht so, dass in Davos Wirtschaftleute den Ministern diktierten, was sie zu tun hätten, betonte Villiger. Der Finanzminister pries auch die freien Diskussionen, die am WEF-Jahrestreffen geführt wurden. Zudem lobte er die Organisation als eine unternehmerische Leistung. Er verteidigte deshalb das Recht, derartige Anlässe zu organisieren.

In Anspielung auf die Demonstration von WEF-Gegnern sprach sich Villiger auch für die Legitimität von Kritik am WEF-Jahrestreffen aus. Trotzdem befürwortete er den Einsatz der Sicherheitskräfte, um die Demonstration in Davos zu unterbinden. Hässliche Situationen, wie er sie am IWF-Treffen in Prag im letzten Jahr erlebt habe, gelte es zu verhindern, sagte Villiger weiter.

Amtskollegen

Bei den Treffen Villigers waren vor allem die Unterredungen mit seinen Amtskollegen aus europäischen Ländern von Bedeutung. Mit den Finanzministern aus Deutschland und Frankreich, Laurent Fabius und Hans Eichel, wurde nochmals über die von der Europäischen Union (EU) aufgeworfenen Probleme der Betrugsbekämpfung und Zinsbesteuerung gesprochen.

Mit dem Managing Director des Internationalen Währungsfonds (IWF), Stanley Fisher, schnitt Villiger Fragen über die Ländergruppe der Schweiz an. Villiger sieht die Schweiz als Paten der zentralasiatischen Länder, die in dieser Gruppe dabei sind. In diesem Zusammenhang unterzeichnete Villiger ein Doppelbesteuerungsabkommen mit dem kirgisischen Präsidenten Askar
Akajew.

swissinfo und Agenturen

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