Widerstand gegen Marthalers Entlassung

Gegen die Entlassung des künstlerischen Direktors des Schauspielhauses Zürich, Christoph Marthaler, regt sich Widerstand.

Dieser Inhalt wurde am 01. September 2002 - 21:06 publiziert

Der Schriftsteller Adolf Muschg und der Publizist Roger de Weck haben zusammen mit dem Theaterhaus Gessnerallee die Initiative ergriffen und für Dienstagabend eine Protestversammlung in der Gessnerallee anberaumt, wie de Weck am Sonntag mitteilte.

Muschg und de Weck kritisieren das Vorgehen des Schauspielhaus-Verwaltungsrats und fordern, er solle die Kündigung von Marthaler zurücknehmen. Namhafte Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Urs Widmer, aber auch viele Jugendliche, beteiligten sich an der Initiative.

"Es wäre ein Armutszeugnis für die reiche Stadt, wenn sie sich einen Marthaler nicht leisten könnte", heisst es in einem Aufruf. Die Entlassung Marthalers sei die schlechteste mögliche Antwort auf leere Theatersitze.

Auch Grüne protestieren

Auch die Grünen der Stadt Zürich reagieren unwirsch. "Wie mit Christoph Marthaler umgesprungen wird, ist, egal ob man ihn mag oder nicht, empörend." Die Günen protestierten gegen das "Abwälzen eines strukturellen Problems auf den Buckel des Theaterdirektors".

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen