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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Wie gut waren Sie in der Schule? Heute wurden die neuen Ergebnisse der Pisa-Studie publiziert. Lesen Sie unten, wie die Schweiz abschneidet.

Herzliche Grüsse aus Bern

Sibilla Bondolfi

Fokus: Life & Aging

Schüler und Schülerinnen
(© Keystone / Christian Beutler)

Unser Nachwuchs hat in der diesjährigen Pisa-Studie in allen Fächern schlechter abgeschnitten als früher. In Mathematik sind Schweizer Schüler und Schülerinnen noch immer vergleichsweise stark, im Lesen schwach.

Schülerinnen und Schüler aus der Schweiz schneiden in der Pisa-Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) schlechter ab als in den vergangenen Jahren.

In Mathematik belegt die Schweiz noch immer einen der vorderen Ränge, bei den naturwissenschaftlichen Fächern liegt sie knapp über dem Schnitt der OECD-Länder. Beim Lesen ist sie gar unterdurchschnittlich.

Letzteres könnte auch mit dem hohen Migrantenanteil (34%) zusammenhängen, da Lesen in einer Fremdsprache deutlich schwieriger ist. Die OECD hält fest, dass in der Schweiz die Zahl der Schulkinder ausländischer Herkunft zwischen 2009 und 2018 stark zugenommen habe – und besserte kurzerhand die Lese-Resultate um fünf Punkte auf.

Tödliches Gift
(Keystone/Alessandro Della Bella)

Der Blick wirft aktuell eine brisante Frage (wieder) auf: Sollen Gefangene die Dienste von Sterbehilfe-Organisationen wie Exit in Anspruch nehmen dürfen? Ein Kompetenzzentrum kommt zum Schluss: Ja – sofern sie körperlich schwer krank sind.

Die Debatte ausgelöst hat der pädophile Vergewaltiger Peter Vogt (69): Er will mit Hilfe der Sterbehilfe-Organisation Exit aus dem Leben scheiden. Seit über 25 Jahren sitzt er im Gefängnis. Die Aussichten auf Entlassung sind gering.

Das Schweizerische Kompetenzzentrum für Justizvollzug kommt in einem Grundlagenpapier zum Schluss: Auch Häftlinge sollen das Recht auf Sterbehilfe haben – wenn sie körperlich schwer krank sind. Bis Ende Jahr haben die Kantone Zeit, sich zu den Vorschlägen zu äussern.

Für Peter Vogt dürfte es laut Blick dennoch schwer sein, an die Dienstleistung von Exit zu kommen. Denn er ist nicht schwer krank, sondern leidet lediglich an den Lebensbedingungen hinter Gittern. Der Blick kommentiert: "Der vermeintlich harte Knast-Alltag ist noch lange keine Legitimation zum Sterben."

Ausgebrannte Autowracks
(Keystone / Laurent Gillieron)

Schon wieder haben Unbekannte im Kanton Waadt einen Geldtransporter überfallen. Die Täter steckten drei Fahrzeuge in Brand, um die Spuren zu verwischen, und flüchteten. Die Überfälle haben System.

Seit Monaten kommt es im Kanton Waadt immer wieder zu bewaffneten Raubüberfällen auf Geldtransporter. Die Überfälle laufen immer ähnlich ab.

Mehrere bewaffnete Täter überfallen die Geldtransporter, sprengen die Fahrzeuge und setzen sie nach dem Raub in Brand. Vermutlich stecken kriminelle Banden aus Frankreich hinter den Überfällen.

Auch die Täter des gestrigen Überfalls sind mutmasslich nach Frankreich geflohen. Die nahe gelegene Grenze macht den Kanton Waadt besonders attraktiv für Raubüberfälle.

Parlament
(Keystone / Anthony Anex)

Wie weiter mit den Beziehungen zur EU? Es riecht nach einer Zwischenlösung, schreibt mein Kollege Peter Siegenthaler in seiner Analyse der jüngsten Parlamentsentscheide.

Nach der kleinen Parlamentskammer sagte am Dienstag auch die neue grosse Kammer Ja zu einem zweiten Schweizer Beitrag von 1,3 Milliarden Franken an EU-Staaten in Süd- und Osteuropa. Die Kohäsionsmilliarde wird an eine Bedingung geknüpft: dass die EU keine diskriminierenden Massnahmen gegenüber der Schweiz ergreift.

Das alte Parlament hatte in den letzten Debatten beschlossen, der Schweizer Regierung den Auftrag zu erteilen, mit Zusatzverhandlungen in Brüssel Verbesserungenzu erzielen – beim Lohnschutz, bei den staatlichen Beihilfen und in Sachen Unionsbürgerrichtlinien. Eine Motion, die verlangte, dass die Schweiz auch noch über weitere Punkte Zusatzverhandlungen führen soll, hat das neue Parlament heute abgelehnt.

Die Beschlüsse in Bern zeigen laut meinem Kollegen Peter Siegenthaler, dass die Schweiz die seit Monaten blockierten Verhandlungen mit der EU nicht scheitern lassen will. Sie zeigten aber auch, dass die Schweiz beim Rahmenabkommen nachbessern will.

Bungalows
(endlantabungalows)

In losen Abständen porträtiert der Blick Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Heute: Eine Schweizerin, die allein nach Thailand ausgewandert ist und Bungalows an Touristen vermietet.

Die Schweizerin Daniela Erb (40) reiste 2006 zum ersten Mal nach Kho Lanta und verliebte sich in die Insel. Es gefällt ihr, dass die Insel noch nicht so touristisch ist und viel Natur bietet.

Zunächst wollte Daniela mit ihrem damaligen Ehemann auswandern. Sie wollten sich an der Sonne Thailands selbständig machen. Doch die Ehe ging 2017 in die Brüche. Daniela beschloss, die Sache allein durchzuziehen.

Sie verliebte sich in einen Thailänder und gründete mit ihm eine Firma. Die beiden bauten Bungalows, die sie an Touristen vermieten. Finanziert hat Daniela den Bau mit 100'000 Franken Erspartem sowie einem Teil ihrer Altersvorsorge. Sie zahlt freiwillig AHV-Beiträge in der Schweiz, damit sie im Alter abgesichert ist.

Kuchen
(fribourgregion)

🎄 ADVENTSKALENDER 🎄 
Hier stellen wir Ihnen im Advent jeden Tag eine kulinarische Spezialität aus einem anderen Kanton vor. Ein Stück Heimat – egal, wo Sie gerade sind.
3. Dezember: Vully Kuchen🥧 

Ursprünglich ist der Vully-Kuchen eine süsse Hefeteig-Spezialität aus dem Kanton Freiburg.

Mittlerweile existieren mehrere salzige Varianten mit Speck, Kreuzkümmel oder Mandeln. Der Kuchen ist weit über die Freiburger Kantonsgrenze hinaus bekannt. Sein Name leitet sich vom Mont Vully am Murtensee ab.

Im kulinarischen Erbe der Schweizexterner Link steht, dass der Vully-Kuchen in seiner Ursprungsregion schlicht und einfach nur als "der Kuchen" bezeichnet werde, ohne dass es weitere Erklärungen bräuchte.

Das Rezept finden Sie auf swissinfo.ch.

Die glückliche Gewinnerin des neuen Iphones
(swissinfo.ch)

Gestern konnten wir der glücklichen Gewinnerin unseres Wettbewerbs, Anabelle Ginez, ein Iphone übergeben.

Bei der Lancierung unserer App "SWIplus" haben wir einen Wettbewerb für alle Userinnen und User ausgeschrieben, die sich zwischen dem 16. August und 30. September in unserer App registriert haben.

Zu gewinnen gab es ein Iphone 11. Im Oktober hat das Los entschieden. Die Ziehung wurde von SWI swissinfo.ch vorgenommen.

Gestern konnte das nigelnagelneue Iphone der Gewinnerin, Anabelle Ginez, übergeben werden.

Sie ist 18 Jahre alt, Französin mit Schweizer Wurzeln und studiert momentan an der Universität St. Gallen.

Unsere App 📱SWI plus📱 liefert Ihnen täglich ein kompaktes Briefing, das Ihnen eine schnelle Übersicht über die wichtigsten Debatten und medialen Themen in der Schweiz bietet.

Mit 📱SWI plus📱 wollen wir aber auch erfahren, was Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer beschäftigt und interessiert. 

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