Ein Radio mausert sich zur Website

Am 12. März 1999 betritt ein Newcomer das Internet: swissinfo.org. die Informations-Website, heute swissinfo.ch, ist der Avatar von Schweizer Radio International, das 2004 verstummte. Einige Erinnerungen.

Zehn Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende des Kalten Krieges haben die internationalen Radiostationen einen Teil ihrer Daseinsberechtigung verloren. In der Schweiz droht die Eidgenossenschaft, die 50% des Budgets von Schweizer Radio International (SRI) beisteuert, ihre Finanzierung zu reduzieren. Die SRG SSR (Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft) hat auch kein Interesse mehr daran, diese Unternehmenseinheit mit fast 200 Angestellten, die 20 Millionen Franken pro Jahr kostet, aufrechtzuerhalten.

Beim Start der Website 1999 gibt es diese auf Deutsch, Französisch, Englisch und Portugiesisch. Im folgenden Jahr kommen Italienisch, Japanisch und Spanisch dazu, 2001 folgen Arabisch und Chinesisch und schliesslich Russisch im Jahr 2013.

Die Website findet rasch ein Publikum. Zwei Jahre nach ihrer Lancierung ist sie bei den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern bereits besser bekannt als die Kurzwellenprogramme, von denen eine nach der anderen Sprache eingestellt wird. Die letzte Sendung (auf Englisch) wird 2004 ausgestrahlt.

Während dieser Überganszeit erlernen die Radiotechniker neue Berufe, und die Journalistinnen und Journalisten, die es gewohnt sind, zu reden und Leute zum Reden zu bringen, beginnen zu schreiben. Vier davon erinnern sich an die Anfänge von swissinfo.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen