Am 12. März 1999 betritt ein Newcomer das Internet: swissinfo.org. die Informations-Website, heute swissinfo.ch, ist der Avatar von Schweizer Radio International, das 2004 verstummte. Einige Erinnerungen.
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Die ersten Jahre meiner Karriere arbeitete ich in der Westschweizer Regionalpresse (Print und Radio). Im Jahr 2000 kam ich zu Schweizer Radio International, in der Zeit des Übergangs zu www.swissinfo.ch. Seither schreibe ich über unterschiedlichste Themen, von Politik über Wirtschaft zu Kultur und Wissenschaft; manchmal berichte ich auch in Form kurzer Videobeiträge.
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Erstellung von Videos und Podcasts zu wissenschaftlichen und technischen Themen. Ich habe mich auf die Entwicklung von Erklärvideos für die mobile Nutzung spezialisiert, in denen ich Animations- und Dokumentarstil mische.
Ich habe an der Zürcher Hochschule der Künste Film und Animation studiert und arbeite seit 2004 als Videojournalistin bei SWI swissinfo.ch. Seither habe ich mich auf die Erstellung verschiedener Animationsstile für unsere visuellen Produkte spezialisiert.
Ich bin ein Visual Storytelling Producer, der sich auf lange und serielle Multimedia-Produktionen spezialisiert hat. Ich arbeite mit Journalisten zusammen, um Tools und Arbeitsabläufe in verschiedenen Sprachen zu verbessern, die Einhaltung des Inhaltsstils zu gewährleisten und die Recherche und Umsetzung innovativer visueller Techniken zu leiten.
In Italien geboren und in Afrika aufgewachsen, bin ich heute in der Schweiz zu Hause. Ich habe an der Italienischen Nationalen Filmschule Filmregie studiert und als Dokumentarfilmeditor und Regisseur/Produzent in Berlin und Wien gearbeitet. Ich habe mich darauf spezialisiert, Multimedia in fesselnde Geschichten zu verwandeln.
Zehn Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Ende des Kalten Krieges haben die internationalen Radiostationen einen Teil ihrer Daseinsberechtigung verloren. In der Schweiz droht die Eidgenossenschaft, die 50% des Budgets von Schweizer Radio International (SRI) beisteuert, ihre Finanzierung zu reduzieren. Die SRG SSR (Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft) hat auch kein Interesse mehr daran, diese Unternehmenseinheit mit fast 200 Angestellten, die 20 Millionen Franken pro Jahr kostet, aufrechtzuerhalten.
Beim Start der Website 1999 gibt es diese auf Deutsch, Französisch, Englisch und Portugiesisch. Im folgenden Jahr kommen Italienisch, Japanisch und Spanisch dazu, 2001 folgen Arabisch und Chinesisch und schliesslich Russisch im Jahr 2013.
Die Website findet rasch ein Publikum. Zwei Jahre nach ihrer Lancierung ist sie bei den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern bereits besser bekannt als die Kurzwellenprogramme, von denen eine nach der anderen Sprache eingestellt wird. Die letzte Sendung wird im Oktober 2004 auf Deutsch ausgestrahlt.
Während dieser Überganszeit erlernen die Radiotechniker neue Berufe, und die Journalistinnen und Journalisten, die es gewohnt sind, zu reden und Leute zum Reden zu bringen, beginnen zu schreiben. Vier davon erinnern sich an die Anfänge von swissinfo.
(Übertragung aus dem Französischen: Christian Raaflaub)
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