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PANDEMIE Glückskette hilft Menschen, die durch Coronakrise in Not geraten

Verlassene Gasse in Chiasso

Fast ausgestorben; Wie hier in Chiasso steht das öffentliche Leben in der ganzen Schweiz weitgehend still. Infolge der angeordneten Geschäftsschliessungen geraten Menschen in Not. Besonders hart getroffen werden Selbständige mit Kleinstbetrieben.

(Davide Agosta/Keystone)

Um die harten Auswirkungen der Schutzmassahmen von Bund und Kantonen im Kampf gegen die Ausbreitung des gefährlichen Virus zu mildern, hat die Glückskette eine Spendenaktion lanciert. Damit sollen Menschen unterstützt werden, die durch die Beschränkungen in eine Notlage geraten sind.

Das hat die Schweiz seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr erlebt: Im Land steht das öffentliche Leben weitgehend still. 

Aufgrund der strikten Massnahmen der Behörden im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des neuen Coronavirus ist die Bewegungsfreiheit der Menschen weitgehend eingeschränkt. Kleine Betriebe wie auch Grossunternehmen erleiden riesige Einbussen. Diese werden bisher auf rund 30 Milliarden Franken geschätzt.

So können Sie spenden

Spenden mit dem Vermerk "Coronavirus" können online auf www.glueckskette.chexterner Link oder per E-Banking auf Postkonto 10-15000-6 getätigt werden.

Die Stiftung Glückskette ist die humanitäre Solidaritäts- und Sammelplattform der Schweiz und wird von Radio und Fernsehen der SRG SSR idée suisse getragen, zu der auch swissinfoc.ch gehört.

Sie arbeitet aber auch mit Privat- und Printmedien zusammen. Die operationelle Arbeit führen Schweizer Hilfswerke nach genauen Abmachungen aus.

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In dieser angespannten Lage wird jetzt die Glückskette aktiv. "Die Coronavirus-Pandemie und die von Bund und Kantonen eingeleiteten Schutzmassnahmen haben weitreichende Folgen. Nicht nur das soziale Leben wird stark eingeschränkt: Viele Menschen werden in eine Notlage geraten oder sind bereits davon betroffen", schreibt die Organisation.

Für jene, die durch die Netze fallen

Die gesammelten Gelder würden für Sofort- und Sozialhilfe in der Schweiz eingesetzt. Dort, wo Bund und Kantone nicht mehr helfen könnten, heisst es in einer Mitteilung. 

Trotz der von der öffentlichen Hand zugesicherten Mittel werde es Menschen geben, die durch alle sozialen Netze fallen würden. Insbesonder "ältere oder behinderte Menschen, die krank sind, in Isolation leben und auf Hilfe von aussen angewiesen sind oder Personen, die Opfer von häuslicher Gewalt sind", würden Soforthilfe benötigen.

Auf die solidarische Unterstützung sind laut der Organisation auch Obdachlose und Menschen angewiesen, die in Gemeinschaftsunterkünften lebten, etwa Migranten, Pflegekinder, Kranke oder Gefangene. 

Aber auch Einzelpersonen und Familien, die unter den wirtschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in der Schweiz besonders stark leiden, können auf Entlastung durch Spendengelder hoffen.

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