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Credit Suisse im Visier der US-Behörden?

Laut der New York Times soll die Grossbank Credit Suisse wie die UBS reichen US-Kunden geholfen haben, Vermögen am amerikanischen Fiskus vorbeizuschleusen.

Im Zeitungsbericht ist die Rede von bis zu 30 Mrd. Dollar, die von Credit Suisse und dem britischen Bankkonzern HSBC für wohlhabende Kunden aus den USA auf Kontos in Übersee transferiert worden sein sollen. Die Untersuchung gegen HSBC und Credit Suisse soll im vergangenen September eröffnet worden sein.

Die Credit Suisse hat laut Angaben ihres Sprechers Jan Vonder Mühll vom Dienstag keine Kenntnisse über eine Untersuchung der US-Behörden. "Die Credit Suisse befolgt alle geltenden Gesetze, Richtlinien und Bestimmungen", sagte er.

Die UBS steht wegen der Steueraffäre unter massivem Druck der USA. Sie hat sich bereits vor einem Senatsausschuss in Washington öffentlich für Fehlverhalten entschuldigt und sich aus dem gesamten Offshore-Geschäft mit US-Kunden zurückgezogen.


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