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Das persönliche Darmkrebs-Risiko

Die Krankenkassen in Deutschland beispielsweise halten alle Menschen ab einem Alter von 50 Jahren für so gefährdet, dass sie ihnen regelmässig eine Untersuchung des Darms bezahlen.

Dieser Inhalt wurde am 01. März 2004 - 13:56 publiziert

Demgegenüber unterscheidet das Schweizer Programm zwischen nicht erhöhtem, mässig erhöhtem und deutlich erhöhtem Risiko.

Entsprechend moderat fallen in der Schweiz die Empfehlungen aus: Sie reichen vom blossen Achten auf Symptome über eine Beratung beim Arzt oder Apotheker bis hin zur Darmspiegelung.

Wie ernst es der Krebsliga mit ihrer zurückhaltenden Strategie ist, belegt ein Fragebogen zur persönlichen Risikoermittlung, der auch Risiko mindernde Faktoren ins Kalkül zieht: Hohes Alter beispielsweise – für Krebserkrankungen der Risikofaktor par excellence – lässt sich zum Teil durch obst- und gemüsereiche Ernährung aufwiegen.

Weitere Faktoren, die das Risiko erhöhen: männliches Geschlecht, fettreiches Essen und täglich gegrilltes oder rohes Fleisch, starkes Übergewicht, täglich grössere Mengen Alkohol und rauchen.

Faktoren, die das Risiko zusätzlich vermindern: täglich 30 Minuten Bewegung mit mittlerer Intensität, Einnahme von Aspirin und eine Hormon-Ersatztherapie.

swissinfo, Christian Weymayr

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